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Sonntag, 9. Januar 2022

[Bilderbuch] "Maus und Eichhorn auf großer Winterreise" von Kristina Andres

Die Tage sind kurz geworden, die Nächte lang und kalt. Es ist Winterzeit. Und es hat geschneit. Eigentlich halten die kleinen Tiere in ihren Höhlen nun Ruhe, aber die Maus kann nicht ruhig dasitzen. Sie hat zwischen den Schneeflocken große Zacken entdeckt: die Berge. Jetzt kann sie an nichts anderes mehr denken. Sie will dorthin, auf die Gipfel steigen und die Welt von oben sehen. Das Eichhorn schraubt Kufen an den Karren und ihre Reise beginnt ... Dabei treffen sie auf die freundlichen Maulwurfs und einen einsamen Hund. Ob sie am Ende wieder gut in ihrem Zuhause, dem Wald, ankommen und sogar ein Zuhause für den Schlittenhund finden? (Text- und Coverrechte: arsEdition)


Wir sind große Fans der Maus-und-Eichhorn-Geschichten, bzw. des ersten Bilderbuchs dieser beiden netten Protagonisten. Die stimmungsvolle Geschichte und Illustrationen, die schöner und liebevoller nicht sein könnten, machten das Buch zu einem Schatz. "Maus und Eichhorn auf großer Winterreise" war darum ein Muss für unser Kinderbuchregal. Wie erwartet ist das Bilderbuch wunderbar. Eine ebenfalls schön stimmungsvolle, leicht poetische Geschichte über Freundschaft, Mitmenschlichkeit, den Winter und (überraschenderweise) auch ein bisschen über Weihnachten.

Es ist Winter, und es schneit. Alle Tiere haben sich in ihre Höhlen und Schlupfwinkel verkrochen, nur die Maus ist aufgeregt. Denn für sie ist es der erste Winter und sie kann gar nicht aufhören zu staunen wie die Flocken vom Himmel fallen. Und dann hat sie in der Ferne auch noch schneebedeckte Berge entdeckt, die aussehen wie frisch geputzte Backenzähne. Die Maus will dorthin reisen. Kurzerhand baut das Eichhorn einen Schlitten, und die beiden ziehen los. Der Weg ist weit, aber es gibt freundliche Türen, hinter denen sich Maus und Eichhorn ausruhen und wärmen können. Und als sie sich auf dem Rückweg verirren, hilf ihnen ein ausgesetzter Hund, den niemand mehr haben will. Doch auch auf ihn wartet eine freundliche Tür, ein neues Zuhause.

Montag, 30. August 2021

[Bilderbuch] "Bär und Ente" von May Angeli

Ein furchtbarer Krach reißt den alten Bären aus seinem Winterschlaf. Brummelnd kriecht er aus seiner Höhle und entdeckt eine verletzte Ente. Er nimmt sie auf und kümmert sich liebevoll um sie. Aus dieser zufälligen Begegnung entsteht eine tiefe Verbindung. Doch eines Tages ist die Ente wieder gesund und fliegt davon - und der Bär bleibt allein zurück. Wird diese ungleiche Freundschaft die Zeit und Entfernung überdauern? (Text- und Coverrechte: Magellan Verlag)


Das Bilderbuch "Bär und Ente" von May Angeli stach mir sofort ins Auge, weil es auf den ersten Blick so schön "altmodisch" wirkt. Und das wird von mir komplett positiv assoziiert, denn damit hat es etwas Zeitloses, etwas Beständiges, etwas, das schon immer gut war. Auf Anhieb fallen mir drei Bilderbücher in unserem Regal ein, in denen es um eine Freundschaft zwischen einer Ente und einem Bären geht. Das funktioniert auch hier wunderbar. "Bär und Ente" ist schön und besonders. Die ruhig anmutende Geschichte hat Klasse. Und durch Optik und Sprache hebt sich das Bilderbuch eindeutig hervor. Für uns schon jetzt ein zeitloser Klassiker.

Als der Winter zu Ende geht, möchte die Ente auffliegen. Doch beim Losflattern bleibt sie mit den Füßen in einer Brombeerranke hängen. Sie landet in einem dichten Gestrüpp, aus dem sie sich selbst nicht befreien kann. Von dem Krach wird der Bär aus seinem Winterschlaf geweckt, er kriecht aus seiner Höhle um nachzusehen. Die Ente hat Angst vom Bären gefressen zu werden, doch der ist alt und hat daran kein Interesse. Er nimmt sich der Ente an, obwohl das für ihn einiges an Arbeit bedeutet. Die beiden werden Freunde. Als die Ente wieder ganz gesund ist, fliegt sie davon, verspricht aber, bald wiederzukommen. Der Bär vermisst die Ente und hält ein weiteres Mal Winterschlaf. Bis dann im Frühling eine Überraschung auf ihn wartet.

Freitag, 25. September 2020

[Bilderbuch] "Die Waldlinge" von Maria Stalder

Wer kennt es nicht: Spielfiguren aus Kastanien, Tannenzapfen und Nüssen basteln. In Maria Stalders Bilderbuch heißen diese Figuren "Waldlinge". Sie bauen sich Hütten und die Eichhörnchen und Mäuse helfen ihnen dabei. Als der starke Birkenkerl dem kleinen Lärchenzapfen ein Brett wegnimmt, gibt es Zoff. Doch wie Kinder sich mal streiten und bald wieder versöhnen, gibt es auch bei den Waldlingen mal Zusammenprall, mal Zusammengehen. Am Schluss treffen sich aber alle beim Festessen. (Text- und Coverrechte: Atlantis)


Jedem Kind und jedem Erwachsenen sind sie schon begegnet; selbstgebastelte Figuren aus Naturmaterial. Tiere aus Kastanien oder Nüssen, Menschen aus Tannenzapfen und Holzstücken. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und der Anblick der fertigen Figuren ist allerliebst. Im Bilderbuch "Die Waldlinge" geht es genau um diese gebastelten Spielfiguren. Sie erleben hier ihre ganz eigene Geschichte, eine über Freundschaft, Streit und Hilfsbereitschaft.

Kinder haben Spielfiguren gebastelt. Da gibt es einen Hirsch, viele Nusslinge, Tannzapf und Zirbel, sowie den Birkenstamm Ragnar. Sie heißen Waldlinge und finden sich irgendwo draußen unter freien Himmel wieder. Und weil die Waldlinge von einem Regenguss überrascht werden, machen ihnen die Tiere des Waldes den Vorschlag, einen Unterstand zu bauen. Gesagt, getan. Alle packen mit an und zuerst läuft es prächtig. Bis Birkenstamm Ragnar dem kleinen Zapfen Zirbel ein Brett wegnimmt. Dann gibt es nämlich Streit. Zum Glück erkennen beide, dass sie mit gegenseitiger Hilfe am schnellsten zu ihrem Unterstand kommen. Und für den Streitgrund, das große Brett, gibt es eine viel bessere und wunderbare Verwendung.

Freitag, 14. Dezember 2018

[Bilderbuch] "Der kleine Hirte und das Weihnachtswunder" von Silvia Schröer und Silke Schwarz

Stille Nacht, heilige Nacht
Der kleine Hirtenjunge Liran und seine Freunde, das Lämmchen und die Nachtigall, sie sind ganz aufgeregt. Denn in dieser Nacht ist etwas anders als sonst. Ein Engel erscheint und verkündet Jesu Geburt. Liran folgt dem Stern und ist der Erste im Stall. Der kleine Hirte schließt das Jesuskind sofort in sein Herz. Er bewacht es eifrig, als immer mehr Besucher kommen und der Trubel im Stall immer größer wird. Zusammen mit Lämmchen und Nachtigall sorgt Liran dafür, dass das Jesuskind endlich in Ruhe einschlafen kann. (Text- und Coverrechte: cbj Verlag)


Ist Weihnachten ein Fest des Glaubens oder der Geschenke und des Konsums? Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Doch auch, wenn man Wert auf die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten legt, nämlich die Geburt von Jesus Christus, und diese Kindern vermitteln will, einfach aufrechtzuerhalten ist sie nicht. Wie auch, bei langen Wunschzetteln und einem übervollen Terminkalender im Dezember?
Eine schöne Tradition ist es, den Kindern die Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Möglichst originalgetreu, aber gerne kindgerecht umschrieben. Hier kommt "Der kleine Hirte und das Weihnachtswunder" ins Spiel. Das Bilderbuch veranschaulicht das Wunder von Weihnachten sehr deutlich und erzählt nebenher noch eine herzliche und freundliche Geschichte.

Montag, 23. Juli 2018

[Kinderbuch] "Sprichst du Schokolade?" von Cas Lester

Schokolade gegen Nougat.
Was tun, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht und aus unterschiedlichen Kulturen kommt? Die rebellische und selbstbewusste Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima machen es vor: Sie tauschen Süßigkeiten aus und verständigen sich mithilfe von Emojis. Und so wird schnell klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie je gedacht hätten. Der Anfang einer ganz besonderen Freundschaft! Doch wie jede Freundschft wird auch diese auf die Probe gestellt ... (Text-, Cover- und Zitatrechte: arsEdition)


Josie ist recht selbstbewusst und schlagfertig. Das muss sie auch sein, bei drei älteren Brüdern. Die Geschwister harmonieren gut, auch wenn Josies Vater die Familie schon früh verlassen hat. Einzig Josies Legasthenie bringt sie manchmal in blöde Situationen. Entweder weiß sie nicht richtig, wie sie sich ausdrücken oder etwas schreiben soll (ein Hoch auf die Autokorrektur ihres Handys!), und dann tritt sie wegen dieser Fehler in so manches Fettnäpfchen und ist oft dem Spott bestimmter Mitschüler und sogar Lehrer ausgesetzt. Als Nadima als neue Klassenkameradin hinzukommt, fühlt sich Josie dem Mädchen sofort verbunden. Beide verstehen nicht viel von dem, was der andere sagt. Doch sie finden einen Weg, sich auch ohne viele Worte zu verständigen.

Da standen wir und futterten die Süßigkeiten, die wir uns gegenseitig geschenkt hatten, und in diesem Moment wusste ich, dass wir Freundinnen werden würden, auch wenn keine von uns ein Wort von dem verstand, was die andere sagte.
Keine Ahnung, woher ich das wusste. Ich kann es nicht erklären. Aber ich wusste es einfach.
- S. 25

Dienstag, 17. Juli 2018

[Bilderbuch] "Kleiner weiser Wolf" von Gijs van der Hammen

Weit, weit weg, hinter den Bergen wohnt ein kleiner Wolf. Er liest dicke Bücher, entdeckt neue Sterne, kennt alle Kräuter der Welt. Und weil er so viel weiß, nennt ihn jeder nur ­Kleiner weiser Wolf. Eines Tages besucht ihn eine Krähe mit der ­Bot­schaft: Der König ist krank und nur der weise Wolf kann ihn gesund machen! Eigentlich hat der aber überhaupt keine Zeit ...

... und eine Geschichte, die beweist, wie wichtig wahre Freunde sind! (Text- und Coverrechte: Bohem Press)


"Mama, bei dem Buchtitel wurde ein 's' vergessen, das muss doch Kleiner weisser Wolf heißen". Das war das erste, was meinem 9-jährigen Sohn auffiel, als er das Bilderbuch "Kleiner weiser Wolf" in die Hand nahm (auch in diesem Alter schaut er zwischendurch gerne Bilderbücher an, bzw. liest sie selbst). Aber der kleine Wolf ist hier keineswegs weiss, er ist weise. Synonyme wäre hier auch gebildet, klug, studiert oder wissend. Und ja, das alles trifft auf den Kleinen weisen Wolf zu. Im Buch wird das sehr anschaulich erklärt. Dass aber manchmal Freundschaft wichtiger ist, und man dadurch nichts verpasst, sondern dass Freundschaft das Leben bereichert, das lernt der kleine Wolf in der Geschichte. Freundschaft und Weisheit ergänzen sich nämlich sehr gut.

Dienstag, 14. November 2017

[Kinderbuch] "Die Abenteuer des Ollie Glockenherz" von William Joyce

Im geheimen Königreich der Kuscheltiere gibt es viele Geheimnisse. Wenn zum Beispiel ein Kind ein Kuscheltier zu seinem allerallerliebsten Kuscheltier ernennt, dann passiert etwas Magisches: Das Kuscheltier erwacht - von allen anderen unbemerkt - zum Leben, und die zwei werden für immer und ewig unzertrennliche Freunde.
Ollie ist so ein Lieblingskuscheltier. Er und sein Junge Billy erleben gemeinsam jeden Tag die aufregendsten Abenteuer. Deshalb ist Billy untröstlich, als sein Ollie plötzlich spurlos verschwindet. Er spürt, dass der Hasenbär in großer Gefahr sein muss, und obwohl es Nacht ist und gegen alle Regeln verstößt, macht er sich auf den Weg, um Ollie zu retten. Und es höchste Zeit! Denn im gleichen Moment, nur zwei Kilometer entfernt, kämpft der kleine Hasenbär Ollie gegen eine ganze Armee von verbitterten, vergessenen Kuscheltieren, die ganz gelb vor Neid sind, weil sie niemand lieb hat. (Text- und Coverrechte: FISCHER Sauerländer)


"Die Abenteuer des Ollie Glockenherz" sieht schon auf den ersten Blick so niedlich aus und klingt nach einer so schönen Geschichte, dass sich mir nicht die Frage stellte, ob ich das Buch (vor)lese, sondern wann wir die Zeit finden, es uns mit den knapp 300 Seiten gemütlich zu machen. Für ein Vorlesebuch ist es ja doch recht umfangreich. Das Buch ist außen und innen ein Blickfang, wurde sehr hochwertig und liebevoll gestaltet. Nach den ersten Seiten, schien es fast, als sei dieses Buch für mich geschrieben worden. Ganz wunderbar! Warum ich mich dann doch dazu entschieden haben, es alleine, nicht mit meinen Kindern zu lesen, erkläre ich noch genauer ...

Montag, 13. November 2017

[Bilderbuch] "Frau Holle" von den Brüdern Grimm

Eine Witwe hat zwei Töchter. Die eine ist schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Eines Tages fällt die fleißige Tochter durch einen Brunnen in eine andere Welt. Dort muss sie für die alte Frau Holle die Hausarbeit verrichten und insbesondere ihr Bett aufschütteln. Und wenn die Federn fliegen, schneit es auf der Erde. Für sein gutes Tun wird das Mädchen vor seiner Heimkehr mit einem Goldregen belohnt. Jetzt macht sich auch die zweite Tochter auf den Weg ... (Text- und Coverrechte: NordSüd Verlag)


Das Märchen der "Frau Holle" gehört zu den bekanntesten. Gleichzeitig ist es für mich eines der Märchen, die ich persönlich am liebsten mag und Kindern gerne vorlese. Denn es bringt eine ganz besondere Stimmung mit sich, ist winterlich und noch so viel mehr. "Frau Holle" ist eines der Märchen, die nicht mehr loslassen. So ging es auch Künstlerin Bernadette, die das Märchenbilderbuch neu illustrierte, mit einem Ergebnis, das schöner nicht sein könnte.

Montag, 6. November 2017

[Bilderbuch] "Alle sind willkommen!" von Patricia Hegarty

Die kleine Maus will ein Haus bauen. Ein großes, schönes Haus! Da kommt der Frosch vorbei. Er ist traurig, weil er sein Zuhause verloren hat. "Sei nicht traurig!", tröstet die Maus. "Mach dir keine Sorgen, Frosch, bleib einfach hier bei mir. Du wirst schon sehn, alles wird gut - das versprech ich dir!" Gemeinsam machen sie sich ans Werk und schon bald stoßen immer mehr heimatlose Tiere dazu. "Aber", so sagt die kleine Maus, "alle sind bei uns willkommen! Groß und Klein, von fern und nah, sollen sich hier zuhause fühlen, und sicher sein vor der Gefahr." Und so bauen die Tiere sich zusammen ein gemütliches, warmes und sicheres Haus! (Text- und Coverrechte: arsEdition)


Im Wald, auf einer Lichtung,
steht eine kleine Maus.
Sie träumt von ihrer Zukunft
in einem glücklichen Zuhaus
. (S. 5)

... so beginnt dieses reizende Bilderbuch und hatte damit sofort alle unsere Sympathien. Die kleine Maus möchte ein Haus bauen. Zuerst ist das Haus natürlich nur für sie selbst gedacht. Doch dann begegnen ihr viele weitere Tiere, die in Not geraten sind oder Hilfe brauchen oder nicht wissen, wo sie hin sollen. Und weil die kleine Maus ein großes Herz hat, ihr Freundschaft und Hilfsbereitschaft wichtig ist, beschließt sie kurzerhand: "Alle sind willkommen!"

Sonntag, 8. Oktober 2017

[Kinderbuch] "10 kleine Burggespenster: Kein Schatz für Zipfel" von Britta Nonnast

Auch Gespenster träumen vom großen Glück: viel Geld, ein toller Palast zum Spuken und eine prächtige Kutsche. Das wär’s!
Zipfel, das kleinste Gespenst, hat einen großen Traum: Er will das reichste Gespenst der ganzen Welt werden! Denn das, so glaubt er, müsste doch zum Ziel aller Träume führen. Aber alle Versuche, möglichst schnell zu diesem Reichtum zu gelangen, zeigen vor allem eins: Es ist gar nicht so einfach, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Und ehe man sich's versieht, hat man das naheliegende Glück glatt übersehen. (Text- und Coverrechte: Orell Füssli Kinderbuch)


Das Kinderbuch "Kein Schatz für Zipfel" gehört zur Reihe 10 kleine Burggespenster. Da jede Geschichte thematisch aber für sich selbst spricht und in sich abgeschlossen ist, haben wir als allererstes zum Abenteuer des kleinsten Gespenstes Zipfel gegriffen. Zipfel möchte nämlich unbedingt reich werden, sehr reich. Doch wie soll er das anstellen? Und ist es wirklich so einfach, wie Zipfel sich das vorstellt? Erwachsene Vorleser könnten anhand des farblich abgesetzten Titels vielleicht eine Vorahnung haben. Kinder werden voller Spannung mitfiebern, ob Zipfel (k)einen Schatz bekommt oder ob er noch ganz andere Erkenntnisse aus seinem Abenteuer gewinnt.

Mittwoch, 14. Juni 2017

[Kinderbuch] "Mein Freund Pax" von Sara Pennypacker

Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen – seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden ... (Text-, Cover- und Zitatreche: FISCHER Sauerländer)


Freundschaftsgeschichten zwischen Kindern und Tieren kennt fast jeder, egal ob als Film oder als Buch. In "Mein Freund Pax" geht es um Peter und seinen zahmen Fuchs Pax. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft und Zuneigung. Trotzdem werden sie unfreiwillig getrennt. Doch manche Freundschaften überstehen sogar Hunderte von Kilometern.
Man ahnt es schon, das Buch trifft mitten ins Herz. Auf eine sehr einfühlsame und fast poetische Art erzählt die Autorin eine Geschichte, in der ein Junge und ein Fuchs über sich hinauswachsen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Peter seinen Fuchs aussetzen muss. Sein Vater zieht in den Krieg, Peter soll beim Großvater leben. Dort ist für Pax kein Platz. Für Peter ist die Situation kaum zu ertragen. Zu spät realisiert er, dass es nicht richtig war, sich den Plänen seines Vater ohne Widerspruch zu fügen. Er möchte die Dinge in Ordnung bringen, mehrere Hundert Kilometer wandern, und Pax zurückholen. Doch das ist einfach gesagt als getan.

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Bilderbuch] "Ritter und Drachen haben gut lachen: Eine Freundschaftsgeschichte" von Elli Woollard

Als der kleine Konrad einer komisch aussehenden Ente hilft, beginnt zwischen den beiden eine wunderbare Freundschaft. Was sie aber nicht voneinander wissen: Konrad ist eigentlich ein mutiger Ritter ... und die "Ente" der junge Drache Theo! Was nun? Eigentlich sind sie ja Feinde und sollten gegeneinander kämpfen ... (Text- und Coverrechte: arsEdition)


Ich glaube, das Thema Freundschaft gehört zu den am häufigsten vorkommenden Bilderbuchgeschichten. Und das ist gut so. Die Ideen dazu sind fast unerschöpflich und vor allem für Kinder jeder Altersklasse immer wieder aktuell. "Ritter und Drachen haben gut lachen" gehört zu den besonders erwähnenswerten Freundschaftsgeschichten, denn der kleine Ritter Konrad und Drache Theo schließen Freundschaft, ohne zu wissen, wer der jeweils andere ist. Die Auflösung ist nicht nur humorvoll und für kleine Kinder spannend, die Bilder sind auch noch so niedlich, dass beim Anschauen sofort das Herz aufgeht.

Mittwoch, 26. April 2017

[Kinderbuch] "Tafiti und das große Feuer" von Julia Boehme

Tafiti und Pinsel trauen ihren Augen kaum. Wie kann es sein, dass die Sonne im Westen gerade erst untergegangen ist und im Osten schon wieder aufgeht? Oh nein, ein Buschfeuer lodert in der Savanne! Jetzt müssen alle Tiere zusammenhalten: Elefanten, Giraffen, Warzenschweine - und sogar Löwen! Die Großen helfen den Kleinen und die Starken den Schwachen. Und am Ende schaffen sie das Unmögliche! (Text- und Coverrechte: Loewe Verlag)


Das Erdmännchen Tafiti und sein Freund Pinsel kommen bei uns so gut an, dass wir froh sind uns mittlerweile schon über den achten Band der Reihe freuen zu dürfen. Und die Freude ist jeweils groß, wenn es an der Zeit ist, ein neues Tafiti-Abenteuer vorzulesen. Vielleicht ist es von Vorteil, wenn man zumindest Band 1 kennt, in dem Kinder Tafiti, seine Familie und Freunde kennenlernen. Ansonsten ist jeder Band so angelegt, dass man die Bücher auch als Einzelbände lesen kann.

Dienstag, 20. Dezember 2016

[App] "Tafitis Savannenparty - Lernspiele"

Das Erdmännchen Tafiti ist mit seinen Büchern vielen Kindern zu einem lieben Gefährten geworden. Die Abenteuer, die Tafiti gemeinsam mit seinem Freund Pinsel erlebt, sind spannend erzählt, beinhalten jedoch ebenso viel Humor und stehen für Hilfsbereitschaft und ein freundliches Miteinander. Seit Herbst 2016 gibt es zusätzlich eine Tafiti-App des Loewe Verlags. "Tafitis Savannenparty" ist für iOS und Android Systeme erhältlich. Die Kinder und ich haben uns die App einmal genauer angeschaut.


Das Thema der App ist eine Geburtstagsfeier. Tafiti möchte für seinen Bruder Tutu eine Überraschungsparty organisieren. Da gibt es viel zu erledigen, und Tafiti benötigt dafür ganz dringend die Hilfe der kleinen Mitspieler. Ein schönes Thema mit viel Potenzial.
Sobald die App gestartet ist, stellt sich Tafiti kurz vor und erklärt den Kindern, was er vor hat und wobei sie ihm helfen können. Danach gelangt man zu einer Übersichtskarte, von welcher aus man zu den einzelnen Stationen für die Geburtstagsvorbereitungen kommt.


Tafiti hilft bei "Wo sind nur die Geschenke?" aufzuräumen, um die Geschenke für Tutu zu finden. Hier müssen Gegenstände an ihren richtigen Platz geschoben werden.

Sonntag, 6. November 2016

[Kinderbuch] "Das Zauberpferd" von Magdalen Nabb

Der Weihnachtsklassiker für alle Pferdefans!
Etwas Vernünftiges soll sich Irina zu Weihnachten wünschen. Doch sie will unbedingt das alte Spielzeugpferd aus dem Trödelladen. Sie nennt es Bella. Und ihre Eltern schütteln nur den Kopf, als Irina das Tier versorgt wie ein richtiges Pferd. Niemand ahnt, dass Bella verzaubert ist und Irinas Leben von Grund auf verändern wird.
"Ein märchenhaftes und sehr poetisches Buch über Freundschaft und Fantasie." (Text- und Coverrechte: Coppenrath Verlag)


"Das Zauberpferd" ist eine Neuauflage des Klassikers von Magdalen Nabb. Das Buch ist ein echter Schatz, mit einer wunderschönen Gestaltung, einer ausdrucksstarken Sprache und liebevoll passenden Illustrationen. Für alle Pferdefans und für alle große und kleinen Leser, die an den Zauber der Weihnacht und der Freundschaft glauben.

Im Buch geht es um das Mädchen Irina, die mit ihren Eltern die letzten Einkäufe vor Weihnachten erledigt. Die Erwartungen der Eltern an das Mädchen sind hoch, ich empfand sie als sehr streng und oft auch unfreundlich. Irina ist sehr vernünftig, gut in der Schule und hilfsbereit zu Hause. Jetzt soll sie sich auch etwas Vernünftiges zu Weihnachten wünschen. Ihre Eltern fallen aus allen Wolken, als Irina ein altes, verschmutztes Spielzeugpferd aus einem Trödelladen mit nach Hause nehmen will. Die Geschichte des Pferdchens Bella ist sehr traurig, weshalb Irina sich besonders liebevoll um das Tier kümmert. Was sich daraus entwickelt, kann zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.

Dienstag, 14. Juni 2016

[Bilderbuch] "Kleiner Panda Pai: Unterwegs ins Abenteuer" von Saskia Hula

© Cover Loewe Verlag
Pai, der Kleine Panda, beschließt eines Morgens einen Spaziergang durch den Wildpark zu machen. Leider verläuft er sich und fragt die anderen Tiere nach dem Rückweg. Doch diese wissen nicht einmal, welches Tier sie vor sich haben. Einen Panda? Nie im Leben, wie Pai sieht doch kein Panda aus! So macht sich Pai nicht nur auf die Suche nach seinem Zuhause, sondern auch nach seiner Identität.


Panda Pai hat das Zeug zum neuen Helden des Kinderbuchs. Pai ist neugierig und lustig. Mit seinem Mut und seinem Wissensdurst erobert er Kinderherzen im Sturm (und die des vorlesenden Erwachsenen natürlich). Sehr schön, denn Panda Pais Abenteuer sind als Serie geplant. Wichtige Themen, mit für Kinder relevanten Inhalten, werden hier liebevoll weitergegeben.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Tiere des Wildparks Pai nicht als Panda erkennen. Er ist nämlich ein Kleiner Panda, auch Roter Panda genannt. Im Gegensatz zu seinen Tiervettern, den schwarz-weißen Großen Pandas, sind Kleine Pandas eher unbekannt. Das sollte man dringend ändern, denn die Kleinen Pandas sehen aus wie eine Mischung aus Katze, Fuchs und Bär. Sie sind allerliebst!
Auf der Suche nach seiner Identität begegnet Pai im Tierpark nicht nur Freundlichkeit. Viele der Tiere sind skeptisch und nicht sehr hilfsbereit. Sie schicken Pai lieber schnell weiter oder führen ihn auf eine falsche Spur. Bis Pai Wanda trifft, die etwas spröde, aber freundliche Waschbärin.

Donnerstag, 10. März 2016

[Kinderbuch] "Tafiti und der Honigfrechdachs" von Julia Boehme

Oh nein! Pinsel hat den letzten Rest Honig gegessen. Aber ein Frühstück ohne Honig ist wie Afrika ohne Sonne. Zum Glück weiß Tafiti, wo es Nachschub gibt: natürlich beim Bienenstock! Doch die Bienen weigern sich, ihren wertvollen Honig mit den Erdmännchen zu teilen. Nun kann bloß noch ein waschechter Profi-Honigdieb helfen - oder macht der vielleicht alles nur komplizierter? (Text- und Coverrechte: Loewe Verlag)


Endlich ist er da, der neue Band "Tafiti und der Honigfrechdachs". Schon zum siebten Mal gibt es für meine Kinder ein Wiedersehen mit dem pfiffigen Erdmännchen - sie lieben jedes seiner Abenteuer! Während der Sohn in der zweiten Klasse schon gut selbst lesen kann, lässt sich die Tochter gemütlich vorlesen. Die klare und große Schrift, bunte Bilder auf jeder Seite und die spannend-herzliche Geschichte machen dem Leser und Vorleser gleichermaßen Spaß.

Freitag, 4. Dezember 2015

[Bilderbuch] "Bruno und die Nervkaninchen" von Ciara Flood

© Cover Verlag Kerle
Bär Bruno lebt weit draußen, dort wo niemand mehr ist. Denn so hat es Bruno am liebsten. Er will alleine sein und seine Ruhe haben. Zu seinem Entsetzen baut eine Kaninchenfamilie ihr Haus direkt gegenüber von ihm. Von nun an ist es mit der Ruhe vorbei. Und je genervter Bruno ist und umso mehr er schimpft, desto netter (und aufdringlicher) sind die Kaninchen. Ob daraus überhaupt eine Freundschaft entstehen kann?


"Bruno und die Nervkaninchen" ist ein Bilderbuch, bei dem wir alleine beim Anschauen der Bilder herzlich lachen mussten. Die Autorin hat das Buch im Comicstil illustriert, Bär Bruno ist grummelig-niedlich und die Kaninchen zum Anbeißen süß. Zudem wirken die warmen Farben sehr ansprechend, z.B. ist der orangerote Herbstwald oder eine Lagerfeuerszene einfach wunderschön anzusehen. An den lustigen und herzlichen Details in den Bildern (das Anfangs- und Schlussbild ist grandios!) freuen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Schon damit wird das Bilderbuch zu einem Schatz, den man nicht mehr hergeben mag.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Bilderbuch] "Fiete: Das versunkene Schiff" von Ahoiii

© Cover Boje Verlag (Bastei Lübbe)
Fiete lebt mit seinen Freunden Hein und Hinnerk auf einer kleinen Insel. Heute helfen sie dem alten Leuchtturmwärter. Der erzählt ihnen, dass er mit seinem Schiff schon viele Abenteuer erlebt hat. Leider ist das Schiff, die Botilda, bei einem fürchterlichen Unwetter gesunken und liegt nun auf dem Meeresgrund. Darum ist der Leuchtturmwärter auch immer so traurig. Die drei Freunde wollen ihm helfen und seine Botilda vom Meeresgrund bergen. Doch das ist schwieriger als gedacht ...


Viele Kinder kennen die Fiete-Apps von Ahoiii. Nicht umsonst stehen die preisgekrönten elektronischen Lern- und Spaßspiele bei Kindern hoch im Kurs. Sie sind nämlich allerliebst und wirklich kreativ, auf eine sehr reizende und einfache Art. Nun gibt es das erste Bilderbuch mit Seemann Fiete und seinen Freunden.

Das erste Abenteuer von Fiete hat es ganz schön in sich. Vordergründig geht es im Bilderbuch um Freundschaft und Hilfsbereitschaft, was mir persönlich sehr gut gefällt. Die drei Freunde erklären sich sofort bereit, dem traurigen Leuchtturmwärter zu helfen. Diese Message erkennen schon kleine Kinder, weil sie sehr natürlich und einfach wiedergegeben wird. Doch dann wird es spannend, untermalt mit einem sehr kreativen Humor. Schon bei den Dingen, die die Freunde auf die Rettungsmission mitnehmen, mussten wir herzlich lachen. Obwohl sie teilweise absurd und einfach nur lustig erscheinen, ergeben sie später einen Sinn. Fiete und seine Freunde sind nämlich sehr einfallsreich, wenn es darum geht, das Schiff Botilda vom Meeresgrund zu holen. Kinder und Vorleser haben dabei sehr viel Spaß!

Die Bilder sind eine Kombination aus Aquarellmalerei und Scherenschnitt und sind sehr niedlich und humorvoll in Szene gesetzt. Der Text ist gut verständlich und eignet sich zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen für Grundschulkinder. Dass einige Dinge im Buch konkret mit Bildern benannt werden (eine Taschenlampe, eine Schwimmente, ein Kompass, ...), macht Erstlesern viel Freunde. Auch kleine Kinder können beim Vorlesen einbezogen werden, indem sie die einzelnen Bilder selbstständig benennen. So wird das Buch zu einem gemeinsamen Erlebnis.

Damaris ist ...
sehr beeindruckt wie lebhaft und einfach Fietes Abenteuer dargestellt ist und wie kreativ er und seine Freunde ihre Hilfsbereitschaft ausdrücken. Die Bilder sind herrlich, die Gestaltung sehr abwechslungsreich und ein Hingucker. Ganz im Zeichen der tollen Fiete-Apps, ist das erste Bilderbuch des Seemanns "Fiete: Das versunkene Schiff" ein Highlight für Kinder.

mini 1 - Der Schelm (8) liest ...
"Fiete: Das versunkene Schiff" alleine. Besonders gut gefallen im kleine Beschriftungsdetails, wie eine Treppe, die "knarzt" oder ein "Boing", wenn jemandem etwas auf den Kopf fällt. Bei vielen Szenen muss er laut kichern.

mini 2 - Die Träumerin (6) lässt ...
sich Fietes erstes Abenteuer am liebsten mehrmals hintereinander vorlesen und ist sehr fasziniert vom versunkenen Schiff Botilda. Sie hat sehr viele Fragen zur Insel, Fietes Leben und dem Ende.


Boje Verlag 2015 - Band 1 - Hardcover, 40 Seiten - 12,99 € [D] - Format 21 x 28 cm - www.ahoiii.com - ab 3 Jahren

Montag, 27. Juli 2015

[Bilderbuch] "Quentin Qualle: Halligalli bei Zirkus Koralli" von Heinz Rudolf Kunze und Jens Carstens (mit Lieder CD)

© Cover Loewe Verlag
Quentin Qualle und die Meereskinder sind sehr aufgeregt. Zirkus Koralli macht in der Unterwasserwelt Station. Alle können es kaum erwarten, die erste Vorstellung zu besuchen. Gleich nach dem Unterricht wollen Quentin und seine Freundin Gabi Garnele beim Zirkus vorbeischauen. Dort wartet der Zirkusdirektor mit einer schrecklichen Nachricht. Clownfisch Cleo, der Star der Show, ist verschwunden. Ohne ihn muss die Vorstellung abgesagt werden. Natürlich machen sich Quentin und Gabi sofort auf die Suche nach Cleo. Ob die knurrigen Seewölfe etwas mit seinem Verschwinden zu tun haben?


"Halligalli bei Zirkus Koralli" ist bereits der dritte Bilderbuchband über die kleine Qualle Quentin, seine Familie und die Meereskinder. Innerhalb kurzer Zeit wurde die schöne Reihe erweitert und wieder mit einer Lieder-CD bereichert. Wie bei den Vorgängerbänden ist "Halligalli bei Zirkus Koralli" ein eigenständiges Abenteuer und kann ohne Wissen aus den anderen Büchern (vor)gelesen werden.

Hinter der Geschichte steckt diesmal die Grundaussage, dass man nicht einfach über jemandes Kopf hinweg entscheiden darf, wenn sich daraus ein Nachteil für den Betroffenen ergibt. Vielmehr zählen Freundschaft, Zusammenhalt und ein Miteinander. Es ist schöner gemeinsam zu lachen, als Dinge für sich alleine habe zu wollen. Diese Message kommt bei den jungen Zuhörern auch an, ohne dass sie explizit erwähnt werden muss.

Illustratorin Julia Ginsbach (Tafiti, Sonnenhof, ...) bezaubert auch diesmal die Geschichte mit ihren Zeichnungen. Die Gestaltung ist sehr bunt, wie die Unterwasserwelt, in der die Geschichte spielt, hat etwas Einfaches und Detailreiches zugleich. Einige Bilder begeistern dadurch, dass sie sehr gewaltig erscheinen. Der gigantische Wal und die zwielichtigen Seewölfe springen den Kindern aus den Seiten regelrecht entgegen.
Die spannende Situation wird vom Held der Geschichte, Qualle Quentin, mit Bravour gemeistert. Am Ende können alle gemeinsam lachen und haben miteinander Spaß. Hoffentlich folgt ein weiteres Abenteuer.

Damaris schätzt ...
"Quentin Qualle: Halligalli bei Zirkus Koralli" vor allem wegen der wertvollen Grundaussage, die in eine spannende und positive Geschichte gepackt ist. Mit dem etwas umfangreicheren Text eignet sich das Bilderbuch auch sehr gut für ältere Vorlesekinder. Die Zeichnungen, die oft mit einem Wow-Effekt daherkommen, gefallen auf Anhieb. Bei uns sind die Quentin-Geschichten ein Dauerbrenner.

mini 1 - Der Schelm (7) mag ...
vor allem spannende Bilderbuchgeschichten, deren Geschichte er auch schon selbst probiert zu lesen. Die Lieder-CD gehört zu seinen Favoriten, weil sie fetzt, lustig ist und sofort ins Ohr geht. Sehr angetan ist der von dem riesigen Wal und findet die Seewölfe eher drollig.


Loewe Verlag 2015 - Band 3 - Hardcover, 32 Seiten - 14,95 € [D] - Format 24 x 27 cm - illustriert von Julia Ginsbach - mit Lieder CD - ab 4 Jahren