Dieser Kinder- und Bilderbuchblog wurde beendet. Schau dich jedoch gerne um! Infos dazu gibt es HIER.
Posts mit dem Label Tradition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tradition werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. Dezember 2020

[Kinderbuch] "Die schönste Zeit: Weihnachten in aller Welt" von Monika Utnik-Strugała

Für viele Menschen ist sie die schönste Zeit des Jahres: die Weihnachtszeit. Auf der ganzen Welt bereiten sich die Menschen auf die Feiertage vor. Dieses Buch erzählt von spannenden, besinnlichen und auch erstaunlichen Weihnachtsbräuchen und Legenden. Warum gibt es Weihnachtsmärkte? Bekommen alle Kinder am selben Tag Geschenke? Warum schmücken wir Weihnachtsbäume?

Monika Utnik-Strugała erzählt anschaulich und mit vielen spannenden Details von den beliebtesten Bräuchen. Mit den stimmungsvollen Illustrationen von Ewa Poklewska-Koziełło ist dies ein idealer Begleiter für die Weihnachtszeit. (Text- und Coverrechte: NordSüd Verlag)


Ich gehöre zu den Menschen, für die Weihnachten und die dazugehörige Vorweihnachts- oder Adventszeit die schönste Zeit des Jahres ist. Dass die Tage und Wochen um Weihnachten etwas sehr Besonderes sind, möchte ich auch meinen Kindern vermitteln und vorleben. Durch Glauben, Bräuche, gemeinsame Zeit und Gemütlichkeit, ein schön geschmücktes Haus und vorgelesene Geschichten. "Die schönste Zeit: Weihnachten in aller Welt" könnte hierzu nicht besser passen. Das Buch zeigt und erzählt viele Details rund um Weihnachten und wie die Menschen anderer Länder diese Zeit erleben.

In "Die schönste Zeit: Weihnachten in aller Welt" befinden sich ganze 39 Kapitel, die Bräuche, Legenden, Geschichten und Traditionen rund um Weihnachten beleuchten. Im Groben orientieren sich die Kapitel am Dezember, starten am Anfang des Advents und gehen bis ins Neue Jahr hinein. Hier können Lesende und Vorlesende altbekanntes Wissen auffrischen und zusätzlich viele neue und spannende Dinge aus aller Welt entdecken. Die Texte von Monika Utnik-Strugała sind sachlich und informativ, freundlich und voller Freude. Über jedem Thema schwebt der Zauber der Weihnacht.
Leicht irritiert sind wir über die Tatsache, dass der Weihnachtsmann hier durchgängig als Nikolaus bezeichnet wird (z. B. bei der Frage, wer die Geschenke bringt: das Christkind oder der Nikolaus). Der Nikolaus des 6. Dezembers und der Weihnachtsmann sind für die meisten tatsächlich zwei paar Stiefel. Vielleicht liegt das an der Übersetzung der Texte aus dem Polnischen.

Freitag, 29. November 2019

[Bilderbuch] "Die kleine Glocke, die nicht läuten wollte: Eine Weihnachtsgeschichte" von Heike Conradi

Bald ist Weihnachten! In einem Kirchturm üben drei Glocken das Läuten für den Heiligen Abend. Aber die neueste und kleinste Glocke im Turm gibt einfach keinen Ton von sich. Was ist mit ihr los? Die Taube Felidia geht der Sache nach.
Eine warmherzige Geschichte über das Wesentliche und die Bedeutung von Weihnachten. Mit den stimmungsvollen Bildern von Maja Dusíková ein wunderschöner Begleiter für die Weihnachtszeit. (Text- und Coverrechte: NordSüd Verlag)


Was bedeutet Weihnachten? Zuallererst feiern wir mit dem Weihnachtsfest die Geburt von Jesus Christus, das ist auch der ursprüngliche Grund, warum sich Menschen zu Weihnachten beschenken. Doch auch Gemeinsamkeit, Freundlichkeit und Besinnlichkeit sind wesentliche Bestandteile der Weihnachtszeit. Im Laufe der Jahre haben sich viele weitere Traditionen entwickelt, die alle ihre Daseinsberechtigung haben und dazu beitragen, Freude zu verbreiten. Leider ist der Advent und das Weihnachtsfest oftmals bestimmt von Hektik und Stress. Bilderbücher wie "Die kleine Glocke, die nicht läuten wollte" können dabei helfen, sich an das Wesentliche und die Bedeutung von Weihnachten zu erinnern.

Im Kirchturm einer Stadt, mitten auf dem Marktplatz, wohnen vier Glocken. Drei der Glocken sind schon alt und erfahren, nur die kleinste, die ist ganz neu. Als der Winter kommt, beginnen die Glocken für Weihnachten zu üben. Sie schwingen hin und her und probieren ihre Tonlagen aus. Und die kleine Glocke? Die ist ganz still, schwingt nicht und gibt nicht einen einzigen Ton von sich. Ach herrje!
Weil die Taube Felidia die Glockenklänge zur Weihnachtszeit besonders gerne mag, setzt sie sich auf das Turmgeländer. Sie fragt sich, warum die kleine Glocke still bleibt. Von der klugen Krähe bekommt Felidia den Tipp, dass gute Worte helfen können. Also macht sich Felidia mit vielen Freunden auf die Suche, um gute Worte zur kleinen Glocke zu bringen.

Mittwoch, 26. September 2018

[Kinderbuch] "Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus" von Lucy Astner

Als Urlaubsvertretung des Sandmanns erleben Traumwichtel Kalle Körnchen und sein Freund Flick die tollsten Abenteuer! Sie zähmen übermütige Schäfchen, bringen einem Sternschnuppen-Mädchen das Fliegen bei und finden verschwundene Traumblasen wieder. Mit jeder Menge funkelndem Schlafsand im Gepäck nehmen es die Freunde selbst mit der größten Schnarchnase auf ... (Text- und Coverrechte: Esslinger Verlag)


Eine Gutenachtgeschichte ist für Kinder ein schönes Ritual. Sie schenkt Geborgenheit, Zeit mit der Familie und erleichtert das Zubettgehen. Fast jedes Kind kennt den Sandmann (oder das Sandmännchen), wahrscheinlich sogar aus der nostalgisch-bekannten TV-Serie. In "Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus" begegnen die jungen Zuhörer ebenfalls dem Sandmann, bzw. seiner Urlaubsvertretung Kalle. Und weil Kalle noch klein ist, muss er das Sandmann-sein noch fleißig üben. Was für ein Abenteuer!

Kalle Körnchen wohnt im Schlummerland und gehört zu den Helferwichteln des Sandmanns. Er ist ein Tagtraumwichtel, macht die Träume, die der Sandmann dann in der Nacht an die Kinder verteilt. Als der Sandmann eine Urlaubsvertretung sucht, wird Kalle von seinem Freund, dem Dachs Flick, ins Rennen geschickt ... und bekommt die Stelle. Kalle Körnchen ist nun der Ersatzsandmann. Gemeinsam mit Flick macht er sich ans Werk.

Mittwoch, 7. März 2018

[Kinderbuch] "Die Bibel" von Barbara Bartos-Höppner und Britta Teckentrup

Diese hochwertig ausgestattete Kinderbibel umfasst die schönsten Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament kindgerecht nacherzählt: die Schöpfungsgeschichte, die Arche Noah, Geschichten über Abraham und Mose, David und Goliath sowie die Weihnachtsgeschichte und das Leben Jesu.

Eine wunderschöne Bibel für die ganze Familie, eindringlich illustriert von der Künstlerin Britta Teckentrup. (Cover- und Textrechte: arsEdition)


Ich weiß nicht genau, wann es geschah, aber Britta Teckentrup hat sich zu einer meiner liebsten Illustratorinnen entwickelt. Ihre Bilder, so unterschiedlich sie auch sind, haben durch die eigene Technik eine großen Wiedererkennungswert und eine Beständigkeit die mich jedes Mal begeistert. Und so ist die Freude groß, dass es nun "Die Bibel" - ein Schatz für Kinder und die ganze Familie - von Britta Teckentrup illustriert gibt. Die Texte stammen von der 2006 verstorbenen Schriftstellerin Barbara Bartos-Höppner.

Wie das Original, hat "Die Bibel" zwei Teile, enthält Geschichten aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament. Es wurden über 70 der bekanntesten und eindringlichsten Geschichten ausgewählt, chronologisch geordnet und mit einer sehr schönen und positiven Geschichte beendet. Im Anhang befindet sich ein Inhaltsverzeichnis der einzelnen Texte, zu denen auch die originale Bibelstelle angegeben ist.

Montag, 5. Dezember 2016

[Kinderbuch] "Skandinavische Weihnachten"

Im hohen Norden wird Weihnachten besonders traditionsreich gefeiert, was sich seit jeher auch in den skandinavischen Weihnachtsgeschichten zeigt. Dieses Hausbuch ist ein wahrer Geschichtenschatz und eignet sich bestens, um die Adventszeit einzuläuten. Vor jedem Kapitel werden zudem die beliebtesten weihnachtlichen Bräuche der einzelnen Länder beschrieben.
Mit Texten von: Astrid Lindgren, Sven Nordqvist, Hans Christian Andersen, Selma Lagerlöf u.v.a. (Cover- und Textrechte: Oetinger Verlag)


Das Weihnachtsfest des Nordens, mitsamt seinen Bräuchen und Traditionen, übt auf viele Menschen einen ganz besonderen Zauber aus. Mit "Skandinavische Weihnachten" gibt es ein Hausbuch, das die schönsten Geschichten bekannter skandinavischer Autoren mit reizvollen Bildern und dem entsprechenden Weihnachtswissen verbindet. Es ist ein wahrer Schatz fürs Kinderbuchregal.

Mittwoch, 14. September 2016

[Bilderbuch] "Mein erstes Laternenfest" von Outi Kaden

© Cover Coppenrath Verlag
Die Kinder der Kita Kunterbunt sind schon ganz aufgeregt! Bald ist Martinstag, da gehen alle Kinder zusammen zum Laternenumzug. Aber wer ist denn dieser Martin? Und was macht man alles bei einem Laternenumzug? Zum Glück hat Erzieherin Anne ein großes Buch mitgebracht, in dem die Antworten auf alle Fragen der Kinder stehen. Gemeinsam erleben sie einen wunderschönes erstes Laternenfest.


Das Laufen mit einer Laterne ist für Kinder ein besonders schönes Erlebnis und eine stimmungsvolle abendliche Unternehmung im Herbst. Den ersten großen Laternenumzug werden die meisten Kinder im Kindergarten erleben. Dort erfahren sie auch alle geschichtlichen Hintergründe und lernen die passenden Lieder. "Mein erstes Laternenfest" gibt dieses Ereignis besonders gut verständlich, und wunderschön anzuschauen, wieder.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

[Kinderbuch] "24 Geschichten zur Weihnachtszeit"

Es ist wieder soweit, die Weihnachtszeit beginnt! In diesem Adventskalender geht es deshalb in 24 kurzen Geschichten weihnachtlich besinnlich oder winterlich turbulent zu. Egal, ob selbst- oder vorgelesen wird. Dabei wird das Warten zu etwas ganz Besonderem, denn zu jeder Geschichte gibt es ein kleines Türchen, hinter dem sich ein schönes Bild verbirgt. (Cover- und Textrechte: Loewe Verlag)


Adventskalenderbücher sind schon einige Zeit im Trend. Der Grundgedanke dahinter ist der, jeden Tag eine Geschichte vorzulesen. Damit verkürzt sich die Wartezeit auf Weihnachten und diese Bücher funktionieren wie ein Türchenkalender mit Schokolade - nur eben mit einer Geschichte. Das kann ein schönes Ritual in der Adventszeit werden, aber auch einschränken, da sich Kinder meist nie mit einer Geschichte zufrieden geben. Mein Tipp: Weihnachtsbücher mit 24 Geschichten lassen sich natürlich wie jedes andere Buch vorlesen. Ohne den Kalendertag zu beachten, laden die Geschichten zum gemütlichen Beisammensein ein. Und man muss sich nicht nur auf ein Buch beschränken.

Freitag, 12. Dezember 2014

[Bilderbuch] "Die Himmelskinder-Weihnacht" von Wolfram Eicke und Dieter Faber

© Cover Loewe Verlag
Jedes Jahr an Weihnachten bringen die Himmelskinder den Weihnachtssegen zu den Menschen. Dafür werden sie auf die Erde geschickt. Die zwei jungen Engel Suta und Gihon sind zum ersten Mal dabei und natürlich sehr aufgeregt und übermütig. Sie stoßen bei ihrem Flug zur Erde mit den Köpfen zusammen und landen mitten in den Großstadt auf einem Weihnachtsmarkt. Hier geht es trubelig, laut und anders zu. Und das Schlimmste - Suta und Gihon können sich nicht mehr erinnern, warum sie auf die Erde gekommen sind ...


Komisch, es fällt mir richtig schwer "Die Himmelskinder-Weihnacht" zu beschreiben. Denn dieses Weihnachtsbilderbuch ist tatsächlich anders, als viele, die ich davor in der Hand hatte. Das dunkelblaue Design wirkt stimmungsvoll, auch wenn die Zeichnungen im Comic-Stil für ein Weihnachtsbuch doch recht ungewöhnlich sind. Der Verlag beschreibt das Buch als modernes Weihnachtsmärchen, voller Herzlichkeit und Wärme. Modern - ja! Herzlichkeit und Wärme - auch vorhanden! Aber erst auf den zweiten Blick ... und durch Kinderaugen viel besser zu erkennen.

Da landen die zwei Himmelskinder Suta und Gihon auf einem überfüllten, lauten, gar nicht so stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Dieser ist zudem noch voller Kommerz, zwielichtigen Gestalten, unzähligen Verkaufsbuden und einem Riesenrad. Nicht so, wie man sich die besinnliche Adventszeit vorstellt, aber Alltag in den Großstädten. Doch es gibt nicht nur Menschen, die sich an den Himmelskindern bereichern wollen. Suta und Gihon erfahren auch Hilfsbereitschaft und in all dem Trubel eine besondere Weihnachtsmagie, die es den beiden ermöglich sich an ihren Auftrag - den Weihnachtssegen - zu erinnern.

Während ich mir noch Gedanken über die Himmelskinder-Geschichte machte, kamen meine eigenen Kinder schon wieder an und wollten das Buch erneut vorgelesen bekommen. Ihnen gefallen die Bilder, der spannende, manchmal wunderliche, Aufbau der Geschichte. Einige Passagen sind flapsig-umgangssprachlich, andere wiederum ruhig und besinnlich. Der Text hat genau die richtige Länge zum Vorlesen, und die Kinder freuen sich besonders über kleine Wortwitze und Namensverwechslungen. Perfekt empfinde ich die Geschichte für Kinder, ab etwa 5 Jahren.

Damaris stellt fest ...
dass die "Die Himmelskinder-Weihnacht" einige Gedankengänge benötigt, bis ich selbst den Zauber des Buches erfahren konnte. Die Geschichte ist modern, etwas ungewöhnlich und verbindet Großstadtrealität mit Weihnachtszauber. Kinder sind hier völlig unbedarft und erkennen den Wert des Buches schon beim ersten Vorlesen.

mini 2 - Die Träumerin (5) fragte ...
mich mehrmals nach den Namen den Himmelskinder. Für sie ist Suta ein Engelmädchen und Gihon ein Engeljunge (im Buch sind beide männlich). Sie lacht besondern über den Umstand, dass sich der Riesenradbesitzer die Namen auch nicht richtig merken kann und darum ein lustiges Wortspiel erfindet.

mini 2 - Der Schelm (7) ist ...
sehr von dem Trubel des Großstadtweihnachtsmarktes angetan. Das kennt er sonst nur zu Jahrmarktzeiten. Dass selbst hier noch ein Weihnachtszauber möglich ist, fasziniert ihn sehr. Er wirkt beim Vorlesen sehr konzentriert und nachdenklich.


Loewe Verlag 2014 - Hardcover mit Spotlack, 40 Seiten - 12,95 € [D] - Format 24 x 27 cm - farbig illustriert von Julia Ginsbach - ab 3 Jahren

Dienstag, 9. Dezember 2014

[Bilderbuch] "Hast du das Christkind schon gesehen?" von Astrid Mola

© Cover Coppenrath Verlag
Während seine kleine Schwester ganz natürlich daran glaubt, dass das Christkind zu Weihnachten die Geschenke bringt, ist Basti in einem Alter, in dem er alles hinterfragt. So ist er sich in diesem Jahr nicht sicher, ob sie vom Christkind besucht werden oder doch Mama und Papa die Geschenke kaufen. Er will der Sache auf den Grund gehen und herausfinden, ob es das Christkind wirklich gibt. Dafür begibt er sich mit Sofie auf die Suche. Im Haus werden doch irgendwo die Geschenke versteckt sein ...


In vielen Ländern, hauptsächlich in den USA, ist die Sache eindeutig: Santa Claus, der Weihnachtsmann, bringt den Kindern am Weihnachtsmorgen die Geschenke. Christlicher Glauben und Geschenketradition wird hier (meist) getrennt. In Deutschland, ebenso wie in anderen deutschsprachigen Ländern, gibt es mehrere Varianten, hauptsächlich zwei. Entweder bringt das Christkind die Geschenke, oder aber der Weihnachtsmann hat in vielen Familien seinen festen Platz erhalten. Dabei fällt auf, dass es viel mehr Kinderbücher über den Weihnachtsmann, als über das Christkind gibt. In "Hast du das Christkind schon gesehen?" geht es ausnahmslos um die ursprüngliche Tradition, dass das Christkind die Geschenke bringt.

Es ist ganz natürlich, dass Kinder in ein Alter kommen, in dem sie alles hinterfragen. Kommt zu uns wirklich das Christkind, oder kaufen vielleicht doch Papa und Mama die Geschenke? Eltern wollen ihren Kindern diesen Zauber möglichst lange bewahren, er prägt ein ganzes Wegstück der Kindheit. "Hast du das Christkind schon gesehen?" ist spannend und gleichzeitig liebevoll-stimmungsvoll aufgebaut, bewahrt den Zauber, der der Weihnachtszeit innewohnt. Die seitenfüllenden Bilder sind realitätsnah gezeichnet, haben aber zusätzlich viele kleine und besondere Details, die entdeckt werden können.

Empfohlen wird das Buch ab 3 Jahren. Ab diesem Alter werden sich Kinder auch an den schönen Bildern (teils mit goldenen Glitzerapplikationen) erfreuen. Der Text ist etwas umfangreicher, als bei einem Bilderbuch für kleine Kinder und sehr echt wiedergegeben. 
Man kann ruhig vorwegnehmen, dass Basti und Sofie alles geben, um dem Geheimnis der Geschenke auf den Grund zu gehen. Am Ende sind sie sich - zumindest in diesem Jahr - absolut sicher, dass sie das Christkind besucht hat.

Damaris ist ...
der Meinung, dass man sich durchaus entscheiden kann, wer in der eigenen Familie die Geschenke bringt. Erst wenn Traditionen gemischt werden, kann es für Kinder unlogisch und kompliziert werden. Da es viel mehr Bücher über den Weihnachtsmann gibt, ist es besonders schön, wenn Kinder und Eltern auf ein ursprünglich-traditionelles Christkind-Bilderbuch zurückgreifen können. Hier ist "Hast du das Christkind schon gesehen" eine perfekte Wahl!

mini 1 - Der Schelm (7) und mini 2 - Die Träumerin (5) werden ...
mit der Weihnachtsmann-Tradition groß, da bei uns Geschenkefreuden und christlicher Glaube getrennt werden. "Hast du das Christkind schon gesehen?" finden sie trotzdem besonders spannend und heimelig und möchten das Buch ständig vorgelesen bekommen. Ich habe es ihnen so erklärt, dass zu manchen Kindern der Weihnachtsmann kommt und zu anderen das Christkind. Für sie absolut logisch und gut nachzuvollziehen.


Coppenrath Verlag 2014 - Hardcover, 32 Seiten - 12,95 € [D] - mit Illustrationen von Marina Krämer - Glitzerapplikationen auf dem Cover und manchen Innenseiten - Format 21 x 28 cm - ab 3 Jahren