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Mittwoch, 5. August 2020

[Kinderbuch] "Unheimlich peinlich: Das Tagebuch der Ruby Black" von Cally Stronk

Die elfjährige Ruby will eigentlich nur eins: normal sein, nicht auffallen und Freunde finden. Nicht ganz einfach mit ihrer exzentrischen Familie und dem Wohnort direkt auf dem Friedhof, wo ihre Familie auch noch arbeitet. Oma Ottilie gibt Yoga-Kurse zur Aussöhnung mit dem Tod, Rubys Vater entwirft Särge und ihre Mutter backt völlig abgedrehte Tortenkreationen für das Friedhofscafé. Trotzdem standen Rubys Chancen noch nie so gut wie jetzt. Nach dem Schulwechsel darf ganz einfach niemand von ihrer durchgeknallten Familie erfahren. Kein Problem, oder? (Text- und Coverrechte: dtv Verlagsgesellschaft)


Als ich "Unheimlich peinlich: Das Tagebuch der Ruby Black" in den Händen hielt, und die Beschreibung las, hatte das Buch sofort meine ganze Aufmerksamkeit. Und auch die meiner 11-jährigen Tochter, die perfekt zur Zielgruppe passt und es kaum erwarten konnte, das auffällig und ansprechend gestaltete Buch zu lesen. Es ist eine Art Comic-Roman, mit vielen Zeichnungen und herrlich schrägen Notiz-Kommentaren, jedoch mit viel Text, sodass der Lesespaß nicht zu kurz ausfällt. Und ja, Spaß hat man tatsächlich beim Lesen. Jedoch hat die Geschichte einen ebenso ernsten Hintergrund. Diesen mit einem skurril-lustigen Thema zu kombinieren, hat uns besonders gut gefallen.

Ruby besucht eine neue Schule. Das muss sie, nachdem sie an ihrer alten Schule schlimm gemobbt wurde. Für sie ist das eine Art Neustart, denn ab jetzt soll alles anders werden. Niemand soll von Rubys peinlichem Privatleben erfahren; davon, dass sie auf einem Friedhof wohnt, von ihrer exzentrischen Familie schon gar nicht und auch nicht von ihrer Vergangenheit. Ruby möchte unauffällig bleiben und endlich Freunde finden. Doch leicht wird das nicht, als ihr gleich am ersten Schultag der süße Ben einen Ball an den Kopf wirft, sie ständig von den nervigen Glossy-Zwillingen verfolgt wird und ihr die Ratte ihres Bruders zur Schule folgt.

Samstag, 6. September 2014

[Kinderbuch] "Lola Schwesterherz" von Isabel Abedi

Kreischende Babys, schluchzende Mütter, hilflose Väter – alles kein Problem für Lala Lu, die bezaubernde und weltbeste Babyflüsterin. Fachmännisch liest sie die Gedanken der Babys, flüstert ihnen magische Wörter ins Ohr und bändigt so die größten Schreihälse. Zumindest nachts, wenn es dunkel ist. Auch tagsüber beschäftigt Lola die Frage, wie man wohl am besten mit Babys umgeht – schließlich muss sie sich auf die Geburt ihres Geschwisterchens vorbereiten. Doch während sie zu Hause die Große wird, ist sie in ihrer neuen Schule wieder eine der Kleinen. Ein Glück, dass sie Sally kennenlernt. Denn Sally gehört in der Schule zu den Älteren - und wird für Lola das große Vorbild. Immerhin verbindet die beiden nicht nur die gemeinsame Tanz-AG, sondern Sally darf auch schon Babysitten. Damit verhilft sie Lola zu ihren ersten Übungsstunden im Umgang mit Babygeschwistern und ist auch für sie da, als Lola ihren ersten echten Liebeskummer hat. Doch dann wird plötzlich Sally in Probleme verstrickt ... und nun liegt es an Lola, echte Größe zu zeigen. (Text-, Bild- und Zitatquelle: Loewe Verlag)


Kurze Zeit ist seit der Brasilienreise von Lolas Familie vergangen. Auf dieser hat Lola auch erfahren, dass sie bald eine große Schwester sein wird. Ihre Mama ist nämlich schwanger. Lola möchte alles tun, um sich auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorzubereiten, und so bietet die fast 11-jährige gleich mal ihre Dienste als Babysitterin an. Nicht nur das bald erwartete Familienmitglied ist ein aktuelles Thema in Lolas Leben. Sie kommt auch auf eine weiterführende Schule, und der Start dort läuft alles andere als gut. Zum Glück lernt Lola in einer Tanzgruppe Sally kennen. Sie ist schon fünfzehn und hat ein offenes Ohr für Lolas Probleme. Außerdem nimmt sie Lola mit zum Babysitten. Leider scheint Sally selbst das größte Problem zu haben. Lola wird mitten hinein gezogen ...

Meine Freundin sagt, manchmal ist das Leben ein Wollknäuel. Man muss selbst entscheiden, was man daraus macht. Und wenn man Glück hat, kommt am Ende etwas richtig Gutes dabei raus. - Lola, S. 11

Dass Lolas Familie ungewöhnlich ist, weiß inzwischen jeder Leser. Sie hat eine deutsche Mama und einen brasilianischen Papai. Dann hat Lola noch ihre 4-jährige Tante Lisbeth, weil ihre Oma sehr spät noch mal ein Kind bekommen hat. Und jetzt wird Lola eine große Schwester. Da ist es klar, dass sie sich auf die Ankunft des jüngsten Familienmitglieds irre freut. Mit Lolas Alter, sie wird in diesem Buch elf, wachsen aber auch ihre Wünsche. Zum Beispiel hätte sie endlich gerne ein Handy und neue Möbel für ihr Kinderzimmer möchte sie auch. Aber die Familie muss Prioritäten setzt, alles kann sie sich nicht leisten. Das Baby geht vor, und Lola kommt nicht umhin, neben der Vorfreude auch einen Stich Eifersucht zu spüren. Sie fühlt sich hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, jetzt die Große zu sein und dem Bedürfnis den Status als einzige Tochter der Familie zu behalten (Ich wollte plötzlich beides auf einmal sein. Klein und groß. Das waren zwei Dinge, die nicht zueinanderpassten, und ich je länger ich darüber nachdachte, desto schwerer fühlte ich mich. - S. 140).

In "Lola Schwesterherz" ist das Baby, das bald zur Welt kommen soll, zwar ein großes Thema, aber mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch keineswegs ein reines "Babybuch" ist. Es gibt so viel mehr, das in diesem Buch thematisiert wird. Lola wurde mit jedem Band älter, hier kommt sie jetzt auf eine weiterführende Schule. Die Grundschule, Hamburgs Ziegenschule, war eine ganz andere Welt als Lolas neue Schule. Sie hat vor dem Start etwas Bammel. Leider läuft es auch nicht so gut wie geplant. Lola muss lernen, dass man manchmal mit einer Ist-Situation leben muss. Nicht alles kann passend zu den eigenen Wünschen realisiert werden. Das betrifft sowohl Lolas Schulalltag, als auch das Leben in der Familie.

Hier merkt man deutlich, dass Lola nicht mehr das kleine Mädchen von Band 1 ist. Sie wird hier am deutlichsten mit Problemen konfrontiert, die junge und auch ältere Jugendliche haben können. In ihrer Freundschaft zu Alex läuft nicht alles reibungslos. Lola wird verletzt und ist sich nicht sicher, ob sie weiterhin einen festen Freund haben möchte. In der 15-jährigen Sally sieht Lola ein großes Vorbild, dem sie nacheifern möchte. Doch hinter der Fassade der hübschen Blondine ist längst nicht alles so glänzend wie Lola zuerst meint. Sally hat eigene, große Probleme und hält diese auch nicht von Lola fern, sieht in der jüngeren Mitschülerin sogar eine Chance ihre eigennützigen Ziele zu erreichen. Lola gerät schon bald in Situationen die sie überfordern. Zum Glück hat sie ihre Familie und ihre Freunde. Auch "Lola Schwesterherz" hat einen positiven und sehr rührenden Schluss.

Damaris ist sicher ...
"Lola Schwesterherz" hat alles, was ein schönes Kinderbuch braucht! Es ist amüsant, lebensnah und aktuell. Der Konflikt der 11-jährigen Lola, die nicht mehr komplett Kind, aber auch noch keine Jugendliche ist, ist perfekt thematisiert. Das Buch war sehr vielseitig und behandelte aktuelle und familiäre Themen gleichermaßen. Lola zeigte hier mal wieder wirkliche Größe! Und liebevoll-rührend war das Buch auch! Lalelu ...


Loewe Verlag 2010 - Band 7 - Hardcover, 328 Seiten - 12,95 € [D] - Illustrationen von Dagmar Henze - ab 9 Jahren

Freitag, 5. September 2014

[Kinderbuch] "Lola Löwenherz" von Isabel Abedi

Lola ist Lola Löwenherz! Mutig rettet sie Tiere aus der Not und fliegt sie in einem Spezialflugzeug zu ihrem friedlichen Freiluftgehege. Jedenfalls in der Nacht. Tagsüber hat dagegen Lola ihre liebe Not mit den Vierbeinern: Ihre Katze Schneewittchen will sich nicht von ihr streicheln lassen! Wenn sie doch nur so zutraulich wäre wie die kleine Zirkusziege Schneeweißchen! Die ist so süß, dass Lola sie am liebsten von ihrem kurzen Strick befreien und ihr im Superweltallexpressraumschiff ein neues Zuhause geben würde ... Und wozu ist sie schließlich Lola Löwenherz? (Text-, Bild- und Zitatquelle: Loewe Verlag)


Lola phantasiert sich in Band 5 als Lola Löwenherz durch ihre schlaflosen Nächte. Hier kann sie ihre Liebe zu Tieren ausleben und natürlich erhält sich auch von außen viel Anerkennung. Schließlich ich sie weltberühmt! Gleichzeitig kann sie aber auch so ein Stück weit ihren Alltagsproblemen entfliehen. Die Entscheidung für eine weiterführende Schule steht an, und in Mathe läuft es gar nicht gut. Was aber vor allem auch an Lolas furchtbarem Mathelehrer, Hr. Koppenrat, liegt. Zum Glück hat Lola ihr neues Kätzchen Schneewittchen ... das sich aber gar nicht so schmusig verhält, wie das kleine Kätzchen normalerweise tun. Ein Lichtblick ist da die kleine weiße Ziege Schneeweißchen, für die Lola kurzerhand die Patenschaft übernimmt. Doch das läuft auch nicht immer glatt und Schneeweißchen bringt ganz schön viel Aufregung, Sorgen und auch Ärger in Lolas Leben. Und Lolas Freund Alex ist weit weg in Frankreich ...

Das - genau das - war der Augenblick, in dem ich fühlte, dass dieses winzige Kätzchen zu mir gehörte. Ich fühlte es in meinem Blut und dass man solchen Gefühlen trauen muss, das wusste ich, seit ich meine beste Freundin gefunden hatte. - Lola, S. 15

Bei den bisherigen Lola-Bänden konnte man immer ein Grundthema herauslesen. Existenzgründung- und Ängste von Lolas Eltern, Freundschaft mit Eifersucht und Streit oder auch Verantwortung zu übernehmen. Ein buchbegleitendes Thema zu erkennen fällt hier schon schwieriger, ist aber auch nicht immer nötig. Im fünften Lola-Band geht es hauptsächlich um Tiere. Und diese bringen ganz schön viel Trubel in Lolas Leben. Sie muss erfahren, wie sehr es ihre Gefühle verletzten kann, wenn das kleine Kätzchen, das sie jetzt als Haustier haben darf, sich überhaupt nicht von ihr streicheln lässt, bei der Nachbarin aber zum zahmen Stubentiger mutiert. Das kann die kleine Ziege, die so plötzlich in Lolas Leben gekommen ist noch so süß sein, sie ist einfach kein Haustier. Sie stellt sogar so viel an, dass Lola in richtig missliche Lagen gerät. Keine einfache Situation für die Viertklässlerin.

Lola stolpert in "Lola Löwenherz" in eine kuriose Situation nach der anderen. Meist hat das mit ihren Tieren zu tun, und ich muss sagen, dass mir, als erwachsenem Leser, das Lachen teilweise auch ganz schön vergangen wäre. Für Kinder ist dieses Buch aber der pure Abenteuerspielplatz, wie immer mit viel Herz. Wenn Lola wirklich nicht mehr weiterweiß, bekommt sie immer Hilfe oder Zuspruch von den Menschen um sie herum. Oft von ihrer besten Freundin Flo, aber auch mal von einer lieben Nachbarin oder ihrer Lieblingslehrerin. Lola bleibt mir ihren Sorgen nicht alleine. Wichtig finde ich immer, dass ein Kinderbuch gut endet, das heißt, dass die Protagonistin einen Weg aus dem Schlamassel findet. Das ist auch hier wieder der Fall. "Lola Löwenherz" wird sehr schön abgeschlossen.

Damaris findet ...
Kinder lieben Lola, und Kinder lieben Tiere! Darum wird dieser fünfte Band für junge Leser eine ganz besondere Freude sein. Er zeigt, dass Tiere nicht nur süß sind und Spaß machen, sondern auch viel Verantwortung und viel Trubel bedeuten können. Trotzdem lohnen sich der Aufwand und die Liebe zu einem Tier. Auch "Lola Löwenherz" hat viele herzerwärmende Szenen und ist so freundlich und mutmachend geschrieben, dass Kinder daran nicht vorbeigehen sollten. "Gut gebrüllt, Löwe!"


Loewe Verlag 2007 - Band 5 - Hardcover, 288 Seiten - 12,95 € [D] - Illustrationen von Dagmar Henze - ab 9 Jahren

[Kinderbuch] "Lola in geheimer Mission" von Isabel Abedi

"Mein Name ist Fond. Jane Fond." Als weltberühmte Geheimagentin rettet Lola Nacht für Nacht die Welt. Tagsüber ist sie als Spionin leider weniger erfolgreich. Dabei steckt das Restaurant ihres Vaters in ernsten Schwierigkeiten: Ein bekannter Kritiker droht, einen schlechten Artikel über das Lokal zu schreiben. Und das nur, weil die Kellnerin ihm ein Glas Eiswürfel über die Hose geschüttet hat und er einen Hamster, der zufällig eine Runde durch das Restaurant dreht, für eine Ratte hält! Wie echte Geheimagentinnen setzen sich Lola und ihre Freundin Flo auf die Fährte des Mannes und spionieren ihn aus. Ihr Ziel: den Artikel vernichten, bevor er gedruckt wird! Eine gefährliche Mission - die noch komplizierter wird, als Lola sich zu allem Übel in den Sohn ihres Erzfeindes verliebt ... (Text-, Bild- und Zitatquelle: Loewe Verlag)


Die geheimste Geheimagentin Jane Fond hat Geburtstag - den Zehnten! Eigentlich heißt sie ja Lola Veloso und nach ihren nächtlichen Aktionen als Popstar Jacky Jones und Journalistin LO.VE. hat sich Lola jetzt der Spionage zugewandt. Als Geheimagentin Jane Fond versucht sie brenzlige Fälle zu lösen. Schon bald hat sie einen wichtigen Auftrag. Sie muss eine vernichtende Restaurantkritik über die Perle des Südens, das Restaurant ihres Papais, verschwinden lassen. Dem Restaurant fehlen die Gäste und wenn die schlechte Kritik veröffentlicht wird, bedeutet das das Aus. Dieser Fall entpuppt sich aber als besonders schwierig, vor allem, weil sich Lola in den Sohn des Cooltuer-Kritikers verliebt. Denn um an ihr Ziel zu kommen, muss Lola ihren Schwarm anlügen ...

Am nächsten Morgen wurde ich davon wach, dass sich eine klebrige Patschehand auf meine Wange legte. Ich war noch so verschlafen, dass ich erst mal gar nicht wusste, was los war. Aber schon im nächsten Moment presste sich ein ebenso klebriger Mund auf mein Ohr und daraus brüllte es in Mikrofonlautstärke: "OLA BURZELTAG!" - Lola, S. 20

Ja, seit Band 1 bin ich großer Lola-Fan. Und schon immer war ich auch heimlicher Tante Lisbeth-Fan. Lolas zweijährige Tante ist einfach zucker und dazu ein kleines Schlingelmädchen. Doch wenn sie Lola ein Geburtstagsbild schenkt und ganz stolz "Ibsel hat Olas Burzeltuchen malt." verkündet, wird mein Herz wieder mal ganz weit. Ich kann also bestätigen, dass ich Lola- UND Tante Lisbeth-Fan bin!

Lolas Geburtstag beginnt wieder mit einer verrückt-lustigen Tradition, dem Geburtstagsspringen. Dazu muss man von einem Stuhl in eine Plastikwanne mit kalten Wasser springen, und das so oft, wie alt man wird (Opa musste im Frühling 52-mal vom Stuhl springen!). Dabei versucht die Familie eine große Sorge von den Kindern fernzuhalten. Das Familienrestaurant läuft nicht gut. Natürlich bekommt Lola und ihre Freundin Flo trotzdem mit, was die Eltern bedrückt. Das schlägt ihnen ganz schön aufs Gemüt.

Ein Gesichtspunkt der Geschichte ist neu. Lola verliebt sich nämlich und wirkt dadurch in Band 3 etwas jugendlicher, nicht mehr ganz so kindlich, wie noch in Band 1. Lola wächst mit ihren Geschichten. Die Verliebtheit wird sehr echt, aber auch sehr zart dargestellt. Alles andere wäre definitiv unglaubwürdig. Ob ein Alter von zehn Jahren im Allgemeinen zu früh ist, um sich ernsthaft zu verlieben, kann ich schlecht beurteilen. Mein Gefühl sagt mir, dass das bei Kindern heute durchaus normal ist.

"Lola in geheimer Mission" empfinde ich als den ernstesten Lola-Band bisher. Natürlich ist auch dieses Buch voll mit lustigen Situationen und dem speziellen Lola-Charme, inklusive mancher Internas (ich sag nur Hüpf, hüpf, Hospi Häschen). Es zeigt aber auch ganz deutlich, dass das Leben nicht immer ein Ponyhof ist. Hier hat die Familie große Sorgen um ihre Hauptverdienstquelle, das Familienrestaurant. Lola leidet natürlich mit und tut alles, um ihren Eltern zu helfen. Besonders gut finde ich dabei, dass sich die Situation zwar kindgerecht entschärft, am Ende aber nicht alle Probleme aus der Welt geschafft sind. Hier überwiegt nicht die einfache Darstellung Ende gut - Alles gut. Das Buch stellt sich hier schon etwas differenzierter dar. 

Damaris stellt fest ...
Es ist schon ein echtes Highlight, wenn man einen Lola-Band nach dem anderen liest und bei keinem Buch eine Minderung des Inhalts feststellen kann. "Lola in geheimer Mission" ist wieder einzigartig! Auch wenn dieses Buch deutlich (und das ist gut so!) zeigt, dass das Leben nicht nur aus kindlichem Spaß besteht, sondern auch Schattenseiten und Sorgen hat, überwiegt hier die pure Lesefreude. Und wenn eine erwachsene Leserin (also ich), animiert durch Lolas Vorliebe, loszieht, um sich Hubba Bubba-Kaugummi zu kaufen, dann sagt das doch schon alles. Happy Birthday, Lola!


Loewe Verlag 2005 - Band 3 - Hardcover, 208 Seiten - 12,95 € [D] - Illustrationen von Dagmar Henze - ab 9 Jahren