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Dienstag, 23. März 2021

[Bilderbuch] "Ein Fuchs namens Henry" von Margaret Sturton

Henry bewundert Füchse. Er bewundert sie so sehr, dass er am liebsten aussehen möchte wie einer. Aber Mama findet das gar nicht toll. Henry ist ein Hase, sagt sie jedenfalls. Und deswegen soll Henry sich auch wie ein richtiger Hase verhalten. Das Fell rot anmalen, Fuchsohren und einen Fuchsschwanz basteln, gar mit Füchsen spielen: Das gehört sicher nicht dazu.
Doch Henry kann kein Hase sein. Er fühlt sich nun mal wie ein Fuchs. Und Mama versteht: Das Wichtigste ist, dass es ihrem Henry gutgeht - ob Hase oder Fuchs, sie liebt ihren wunderbaren Henry genau so, wie er ist. (Text- und Coverrechte: Carlsen Verlag)


Jeder Mensch ist einzigartig, und jeder Mensch ist sich seiner Identität am sichersten. Das gilt es nicht nur zu tolerieren, sondern auch zu respektieren, denn das Leben ist vielfältig und niemals einfarbig. Das können auch schon kleine Kinder verstehen, bzw. sind hier meist natürlich-unvoreingenommen, und es ist wunderbar, dass es Bilderbücher zu diesem Thema gibt. Ein besonders warmherziges, humorvolles, aber auch deutliches ist "Ein Fuchs namens Henry". Die 6-jährige Tochter ist davon so begeistert, dass es bei uns täglich auf dem Vorleseprogramm steht.

Henry lebt in einer Hasenfamilie. Aber Henry selbst bewundert Füchse. So sehr, dass er wie ein Fuchs aussehen möchte und am liebsten Fuchsspiele spielt. Er bastelt sich Fuchsohren und einen Fuchsschwanz - leider schneidet er diesen aus Mamas schönem Kleid aus. Seine Hasenmama ist davon so irritiert (und besorgt), dass sie Henry tagtäglich zurechtweist; er soll sich wie ein richtiger Hase verhalten. Darüber wird Henry immer trauriger und unglücklicher. Bis er damit herausplatzt wer er wirklich ist. Und das versteht dann auch seine Mama, denn Henry ist für sei ein allerliebstes Fuchskind.

Samstag, 12. September 2020

[Bilderbuch] "Roberts weltbester Kuchen" von Anne-Kathrin Behl

Es ist ein Vater-Sohn-Tag. Robert hat eine Idee. Er will einen Kuchen backen. Aber nicht irgendeinen Kuchen: einen riesengroßen Kuchen, den weltbesten! Papa und Hund Mopsi werden natürlich eingeladen zum Kuchen essen. Ganz offiziell mit selbst gestalteter Einladungskarte. Leider werden die anderen Einladungen vom Wind weggeweht. Schade - dann wird es wohl eher ein kleines Kuchenfest werden? Doch plötzlich klingelt es an der Tür und es kommen Gäste. Und es klingelt wieder und wieder. Alle sind willkommen. (Text- und Coverrechte: NordSüd Verlag)


Backen, kneten, werkeln. Für die meisten Kinder sind das die schönsten Beschäftigungen des Alltags. Und noch viel schöner, wenn andere Kinder oder Erwachsene mitmachen oder die Kunstwerke stolz präsentiert werden können. Kein Wunder also, dass Robert den Wunsch verspürt, nicht nur für sich selbst zu backen, sondern viele Menschen dazu einzuladen. Auch wenn einiges anders läuft als geplant, gibt es am Ende eine große Überraschung, mit der alle mehr als glücklich sind.

Robert und Papa genießen einen Vater-und-Sohn-Tag, und Hund Mopsi gehört natürlich auch dazu. Da hat Robert die Idee, den weltbesten Kuchen zu backen und alle, die mögen zum Kuchenfest einzuladen. Leider werden die Einladungskarten vom Wind davongeweht. Doch davon lässt sich Robert nicht entmutigen und backt drauflos. Schnell steht fest, der Kuchen muss noch viel größer werden. Also wird einfach noch mehr Teig gemacht. Und als der Kuchen fertig und reich dekoriert im Zimmer steht, und Papa und Mopsi sich schon für das weltbeste Kuchenfest schick gemacht haben, da klingelt es an der Wohnungstür ...