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Sonntag, 22. März 2020

[Kinderbuch] "Freaky Fahrstuhl: Goldrausch, Digga!" von Christian Tielmann und Zapf

Ein ganz normaler Tag, ein klitzekleiner Kurzschluss und ein echt verrückter Fahrstuhl. Abgefahren - und auf ins Abenteuer!

BAND 1: Eigentlich soll Jove nur Milch holen. Doch dann steht er im kaputten Aufzug seines Hochhauses - und landet statt im 8. Stock mitten im Wilden Westen! Seine neue Mission: Goldstaub finden und die Sicherung des Fahrstuhls löten. Und danach: Nix wie weg hier! Zum Glück bekommt Jove Hilfe von Detlef, einer sprechenden Ratte. Denn im Wilden Westen lauern mehr Gefahren, als die beiden ahnen ... (Text- und Coverrechte: Carlsen Verlag)


Die Idee der Freaky Fahrstuhl-Serie finde ich klasse! Ein Fahrstuhl, der die Mitfahrenden nicht dorthin bringt, wohin sie wollen, nämlich in ein bestimmtes Stockwerk, sondern sie irgendwo ausspuckt. An einem Ort, mit dem keiner gerechnet hat. "In Goldrausch, Digga!", dem ersten Band der Serie, ist das der Wilde Westen. Klingt nach einem coolen Leseabenteuer. Und das ist es auch. War ich an einigen Stellen dann doch etwas irritiert, empfand meine Tochter (10) das Buch als ziemlich mitreißend und lässig-witzig.

Eigentlich hatte ich mir geschworen, niemals einen Fuß in Fahrstuhl Nr. 3 zu setzen. Bestimmt nicht. Ich bin ja nicht lebensmüde.
Niemand bei uns im Haus benutzt Fahrstuhl 3. Jedenfalls nicht freiwillig. Den dieser Fahrstuhl hat einen ziemlich üblen Ruf:
Er stinkt erbärmlich.
Er frisst Kinder wie Waschmaschinen Einzelsocken.
Er bleibt andauernd stecken und wenn nicht, dann ...
... stürzt er ab.
- S. 6

Niemals wollte Jove mit Fahrstuhl 3 fahren, auch nicht, als seine Mutter ihn zum Milchholen schickt. Der hat nämlich einen üblen Ruf und zudem stinkt er zum Himmel. Zum Glück gibt es ja noch Fahrstuhl 1, der nicht in jedem Stockwerk hält, und Fahrstuhl 2, den alle bevorzugen, weil einem dann das Treppenlaufen erspart bleibt. Durch ein Missgeschick landet Jove ausgerechnet im berüchtigten Fahrstuhl 3. Der fährt natürlich nicht ins Erdgeschoss, sondern katapultiert Jove und die sprechende Ratte Detlef in den Wilden Westen. Wie sollen sie nun wieder nach Hause kommen? Vielleicht gibt es eine Möglichkeit. Doch zuerst müssen Jove und Detlef ein echtes Abenteuer bestehen.

Dienstag, 12. September 2017

[Bilderbuch] "Finger weg von diesem Buch" von Andy Lee

Finger weg von diesem Buch!
Was, du traust dich doch, es aufzuschlagen?
Na, du wirst schon sehen, was du davon hast ...

Ein Bilderbuch der besonderen Art, witzig erzählt und illustriert - mit einem überraschenden Ende! (Text- und Coverrechte: arsEdition)


"Finger weg von diesem Buch" ist ein kompletter Witz! Und zwar ein richtig guter, denn diese Floskel ist hier (bei allem Humor) durchaus ernst zu nehmen. Zuerst hat sich unser Großer (10) das Buch geschnappt, hat im Zimmer andauernd gelacht und kam mit rotem Kopf und einem dicken Grinsen im Gesicht wieder heraus. Ich persönlich musste auf jeder Seite kichern. Unsere Mittlere (8) hat das Buch noch vor sich, die Glückliche. Und unsere Jüngste (2) blättert eifrig durch die Seiten und kommentiert, was sie sieht: Mann, weint, rot, Hexe, Frosch, ... Neugierig? Dann ist das Bilderbuch ein absolutes Muss und ein garantierter Angriff auf die Lachmuskeln.

Freitag, 23. Juni 2017

[Comic] "Marsupilami TWO-IN-ONE: Tumult in Palumbien + Panda in Panik" von André Franquin & Batem & Greg

Der Jubiläumsband versammelt zwei Alben des Marsupilamis zum günstigen Preis. Der humoristische Comic um das Wundertier aus dem Dschungel Palumbiens gehört zu den Bestsellern von Carlsen Comics. Dies ist die Chance, in die Serie hineinzuschnuppern. Große Funnyklassiker – kleiner Preis!
Diese Ausgabe enthält die Originalbände 1 und 2 der Reihe. (Text- und Coverrechte: Carlsen Verlag)


"Marsupilami" gibt es schon seit 1952. Das kleine gelb-schwarze Fabeltier mit dem bis zu acht Meter langen Schwanz lebt im Urwald von Palumbien. Dort warten allerhand Abenteuer mit viel Humor auf das Marsupilami. Zwischenzeitlich hat es sogar eine Familie gegründet, zu der auch ein kleines schwarzes Marsupilami-Tierkind gehört. Es ist also tatsächlich Kult ... und der Doppelband-Comic eine gute Gelegenheit, seine Geschichten kennenzulernen.

Bei Comics ist die Reihenfolge des Lesens (oder der Betrachtung) im Prinzip egal. Die Handlungen sind pro Geschichte abgeschlossen, und mit jeder weiteren lernt man die Welt und Charaktere besser kennen. Normalerweise, und so ist es ja auch gedacht, beginnen wir bei Büchern mit dem ersten Band, sehen das aber bei Comics nicht so eng. Da "Marsupilami" für uns völlig neu war, habe ich mich jedoch gefreut, dass in diesem Doppelband die beiden ersten Abenteuer des Fabeltiers enthalten sind: "Tumult in Palumbien" und "Panda in Panik". So konnten wir, mein Sohn und ich, uns von Anfang an mit dem niedlichen und lustigen Wesen anfreunden.