Die elfjährige Ruby will eigentlich nur eins: normal sein, nicht auffallen und Freunde finden. Nicht ganz einfach mit ihrer exzentrischen Familie und dem Wohnort direkt auf dem Friedhof, wo ihre Familie auch noch arbeitet. Oma Ottilie gibt Yoga-Kurse zur Aussöhnung mit dem Tod, Rubys Vater entwirft Särge und ihre Mutter backt völlig abgedrehte Tortenkreationen für das Friedhofscafé. Trotzdem standen Rubys Chancen noch nie so gut wie jetzt. Nach dem Schulwechsel darf ganz einfach niemand von ihrer durchgeknallten Familie erfahren. Kein Problem, oder? (Text- und Coverrechte: dtv Verlagsgesellschaft)
Als ich "Unheimlich peinlich: Das Tagebuch der Ruby Black" in den Händen hielt, und die Beschreibung las, hatte das Buch sofort meine ganze Aufmerksamkeit. Und auch die meiner 11-jährigen Tochter, die perfekt zur Zielgruppe passt und es kaum erwarten konnte, das auffällig und ansprechend gestaltete Buch zu lesen. Es ist eine Art Comic-Roman, mit vielen Zeichnungen und herrlich schrägen Notiz-Kommentaren, jedoch mit viel Text, sodass der Lesespaß nicht zu kurz ausfällt. Und ja, Spaß hat man tatsächlich beim Lesen. Jedoch hat die Geschichte einen ebenso ernsten Hintergrund. Diesen mit einem skurril-lustigen Thema zu kombinieren, hat uns besonders gut gefallen.
Ruby besucht eine neue Schule. Das muss sie, nachdem sie an ihrer alten Schule schlimm gemobbt wurde. Für sie ist das eine Art Neustart, denn ab jetzt soll alles anders werden. Niemand soll von Rubys peinlichem Privatleben erfahren; davon, dass sie auf einem Friedhof wohnt, von ihrer exzentrischen Familie schon gar nicht und auch nicht von ihrer Vergangenheit. Ruby möchte unauffällig bleiben und endlich Freunde finden. Doch leicht wird das nicht, als ihr gleich am ersten Schultag der süße Ben einen Ball an den Kopf wirft, sie ständig von den nervigen Glossy-Zwillingen verfolgt wird und ihr die Ratte ihres Bruders zur Schule folgt.







