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Donnerstag, 14. Oktober 2021

[Bilderbuch] "Ich bin aber noch kein bisschen müde" von Anu Stohner & Henrike Wilson

Jeden Abend das Gleiche: Papa und Mama Murmeltier geben sich alle Mühe: Sie lesen Geschichten, singen und kuscheln, doch Murmelchen ist kein bisschen müde! Ob vielleicht die weise Eule einen Rat hat? Oder die gemütlichen Bären? Deren Kinder schlafen ja sogar den ganzen Winter durch! Der gesamte Wald gibt Papa Murmeltier Tipps, doch keiner will so recht zum kleinen Murmel passen. Bis die beiden schließlich ihre ganz eigene Lösung finden. (Text- und Coverrechte: dtv Verlagsgesellschaft)


Ein großes Thema für Kinder und Familien ist das Einschlafen. Kinder müssen hier Vertrauen entwickeln und Sicherheit vermittelt bekommen. Darum ist eine liebevolle Einschlafbegleitung wichtig. Wie diese aussieht, bleibt natürlich jeder Mutter, jedem Vater selbst überlassen. Dass Bilderbücher zum Thema Schlaf auf Kinder eine direkte Einwirkung haben, glaube ich nicht. Ich denke, es ist eher die gemeinsame Zeit, das Ritual des Vorlesens, das hier helfen und begleiten kann. "Ich bin aber noch kein bisschen müde" ist ein wirklich herzlich und liebevolles Bilderbuch, das Kindern gut gefällt und Eltern auch mal schmunzeln lässt.

Mama und Papa Murmeltier brauchen Tipps zum Einschlafen. Ganz dringend. Denn jedes Mal, zur Schlafenszeit, egal was sie auch machen, ist das kleine Murmelchen nicht ins Bett zu bewegen, denn es ist nach eigener Aussage noch kein bisschen müde. Vielleicht weiß die kluge Eule ja Rat. Oder die schlauen Füchse und die verschlafenen Bären? Papa Murmeltier nimmt das kleine Murmelchen huckepack und macht sich auf den Weg durch den Wald. Die Einschlaftipps der Waldtiere sind für die Murmeltierfamilie jedoch schwierig. Doch als Murmelpapa mit Murmelchen zurückkommt, haben sie ein prima Einschlafrezept gefunden, das bei ihnen wunderbar funktioniert.

Mittwoch, 8. April 2020

[Bilderbuch] "Wenn Line nachts nicht schlafen kann ..." von Friederike Dammermann

Wenn Line nachts nicht schlafen kann, braucht sie ihre Kuscheltiere. Aber die sind im ganzen Zimmer verstreut. Also muss Line raus aus dem Bett und die Kuscheltiere einsammeln. Mit jedem eingesammelten Tier erlebt sie ein Abenteuer in einem anderen fernen Land. (Text- und Coverrechte: EDITION PASTORPLATZ)


Ach ja, da war doch diese Sache mit dem Einschafen. Einigen Eltern stehen jetzt sofort alle Haare zu Berge, denn das Thema Einschlafen ist für manche Kinder nicht so einfach. Für viele Erwachsene übrigens auch nicht. Doch warum ist das so? Und warum wird diesem Thema so viel Bedeutung zugeschrieben? Im Grunde ist es doch völlig normal, dass gerade Kinder innerhalb ihrer Entwicklungsphasen viel zu verarbeiten haben. Da kann ihnen schon mal sprichwörtlich der Kopf platzen. Und den kann man beim Zubettgehen nicht so einfach ausknipsen wie das Licht. Ein Bilderbuch, das dieses Thema sehr feinfühlig und kreativ hervorhebt, ist "Wenn Line nachts nicht schlafen kann ...". Line hat nämlich eine prima Lösung für dieses Problem gefunden. Und vielleicht klappt es nach der Anwendung umso besser mit dem Schlafen.

Line kann einfach nicht einschlafen. Und das, obwohl es draußen dunkel ist und sie alles Mögliche probiert hat, um zur Ruhe zu kommen. Line hat zum Beispiel Schafe gezählt und sich ganz oft herumgewälzt. Doch nichts hat geholfen. Da fällt ihr plötzlich auf, dass ihre Kuscheltiere nicht bei ihr im Bett sind. Wo haben sie sich nur versteckt? Line klettert aus dem Bett, um ihre kuscheligen Freunde zu suchen. Mit jedem ihrer Tiere lässt sie den Tag nochmals Revue passieren, danach macht sich das Kuscheltier auf den Weg ins Bett. Am Ende hat Line tatsächlich alle ihre Tiere ins Bett gebracht. Gemütlich und geborgen fühlt sie sich nun und wünscht sich selbst und den Kuscheltieren eine gute Nacht.

Montag, 30. September 2019

[Bilderbuch] "Reise in den Schlummerdschungel" von Juan Muñoz-Tébar

Wenn Elisa nicht schlafen kann, nimmt sie ihre Laterne und geht in die Nacht hinaus. Sie hat keine Angst im Dunkeln. Auf der Schwelle zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Fantasie und Wirklichkeit streift sie durch den Schlummerdschungel.

Elisa trifft auf den Ameisenbären Estebaldo. Auch er kann nicht schlafen, und gemeinsam erkunden sie eine wundersame Welt voller verschlungener Pflanzen. Immer wieder stoßen sie auf Tiere - in Höhlen, Bäumen und im See. Schlafen sie oder sind sie noch wach? (Text- und Coverrechte: Atlantis)


Das Einschlafen ist für viele Kinder ja so eine Sache. Die einen tun sich damit leicht und gehen gerne ins Bett. Die anderen haben etwas mehr Mühe. Vielleicht spielen Ängste eine Rolle, vielleicht kreisen die Gedanken zu sehr. Elia, aus "Reise in den Schlummerdschungel", geht es ähnlich. Wenn sie nicht einschlafen kann, wird sie aktiv, begibt sich auf eine Fantasie-Reise in ihren persönlichen Dschungel ... und das hilft ihr am Ende tatsächlich. Nach all ihren Erlebnissen kehrt sie zurück in ihr Bett, um gelassen einzuschlafen.

Wahrscheinlich kann Elisa oft nicht einschlafen, denn es hat den Anschein, als wäre ihr nächtlicher Ausflug in den Schlummerdschungel ihr ganz eigenes Ritual. Elisa steigt aus dem Fenster und befindet sich sofort im Schlummerdschungel. Dunkel ist es hier und ruhig. Doch Elisa hat keine Angst. Mit einer Lampe sucht sie nach allem, was die Nacht versteckt. Und das Beste ist, dass sie sich im Schlummerdschungel mit ihrem Freund Estebaldo trifft, einem Ameisenbären. Die beiden gehen gemeinsam auf Entdeckungsreise oder sie schauen sich die Sterne an, bis sie müde werden. Danach verabschieden sie sich mit einem "Gute Nacht, bis bald wieder".

Montag, 12. August 2019

[Bilderbuch] "'Ich bin gar nicht müde!', sagt der kleine Dachs" von Constanze von Kitzing

Gute Nacht, kleiner Dachs!
Der kleine Dachs ist viel zu müde. Zu müde zum Aufräumen. Zu müde zum Essen. Zu müde zum Zähneputzen. Aber als er dann tatsächlich ins Bett gehen soll, ist die Müdigkeit wie weggeblasen. "Ich bin noch gaaar nicht müde", tönt der kleine Dachs. Was nun?
Mama und Papa Dachs bleiben ruhig und kaum schauen sie mal nicht hin, ist der kleine Dachs schon eingeschlafen. (Text- und Coverrechte: FISCHER Sauerländer)


Für kleine Kinder ist jeder Tag ereignisreich und spannend. Doch wenn es dann Abend wird, und damit Zeit, ins Bett zu gehen, können viele Kinder nicht zur Ruhe kommen. Gutenachtgeschichten, oder solche, mit passendem Thema, können ein schönes Ritual sein und Kinder auf das Schlafengehen einstimmen.

Der kleine Dachs, der in einer Höhle im Wald wohnt, erlebt den ganzen Tag tolle Dinge. Er ist viel unterwegs, hüpft, rennt und spielt am Bach. Am Abend ist der kleine Dachs dann zwar müde, mag aber nicht Aufräumen, nichts zum Abendessen und schon gar nicht Zähneputzen. Ins Bett gehen will er natürlich auch nicht. Alles viel zu anstrengend. Selbst nach der Gutenachtgeschichte mit Papa dreht der kleine Dachs nochmals so richtig auf. Doch plötzlich wird er so müde, dass er sich gerne einkuschelt und einschläft.

Mittwoch, 26. September 2018

[Kinderbuch] "Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus" von Lucy Astner

Als Urlaubsvertretung des Sandmanns erleben Traumwichtel Kalle Körnchen und sein Freund Flick die tollsten Abenteuer! Sie zähmen übermütige Schäfchen, bringen einem Sternschnuppen-Mädchen das Fliegen bei und finden verschwundene Traumblasen wieder. Mit jeder Menge funkelndem Schlafsand im Gepäck nehmen es die Freunde selbst mit der größten Schnarchnase auf ... (Text- und Coverrechte: Esslinger Verlag)


Eine Gutenachtgeschichte ist für Kinder ein schönes Ritual. Sie schenkt Geborgenheit, Zeit mit der Familie und erleichtert das Zubettgehen. Fast jedes Kind kennt den Sandmann (oder das Sandmännchen), wahrscheinlich sogar aus der nostalgisch-bekannten TV-Serie. In "Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus" begegnen die jungen Zuhörer ebenfalls dem Sandmann, bzw. seiner Urlaubsvertretung Kalle. Und weil Kalle noch klein ist, muss er das Sandmann-sein noch fleißig üben. Was für ein Abenteuer!

Kalle Körnchen wohnt im Schlummerland und gehört zu den Helferwichteln des Sandmanns. Er ist ein Tagtraumwichtel, macht die Träume, die der Sandmann dann in der Nacht an die Kinder verteilt. Als der Sandmann eine Urlaubsvertretung sucht, wird Kalle von seinem Freund, dem Dachs Flick, ins Rennen geschickt ... und bekommt die Stelle. Kalle Körnchen ist nun der Ersatzsandmann. Gemeinsam mit Flick macht er sich ans Werk.

Montag, 6. Februar 2017

[Bilderbuch] "Paulinchen Mutkaninchen" von Daniel Kratzke

© Cover Magellan Verlag
Das kleine Stoffkaninchen Paulinchen kann nicht einschlafen. Ängstlich kuschelt es sich im Bett an seine Besitzerin. Der Mond scheint so unheimlich ins Zimmer, und plötzlich schauen zwei riesige Augen durchs Fenster. Zum Glück wacht Paulinchens Besitzerin auf, und gemeinsam entdecken die beiden, dass von draußen ein ganz freundliches Tier zum Fenster hereinschaut.


Kuscheltiere haben auch mal Angst. Genau das ist das Thema bei "Paulinchen Mutkaninchen" und trifft damit bei kleinen Kindern einen Nerv. Denn während ein Mädchen selig schlummert, hat das Kuscheltierkaninchen Paulinchen Angst vor der Nacht und den großen Augen, die da zum Fenster hereinschauen. Dass es okay ist, sich zu fürchten, dass man sich gemeinsam Mut machen kann, und dass manches gar nicht nicht so schlimm ist wie gedacht, das erfahren Kinder in diesem Bilderbuch.

Montag, 30. Januar 2017

[Bilderbuch] "Ins Bett gesteckt und zugedeckt! - Aufgewacht, die Sonne lacht!" von Imke Storch

© Cover HABA - Habermaaß GmbH
Am Abend heißt es 'Gute Nacht'. Für die Tierkinder Hase, Kuschelbär, Löwe, Schäfchen und Schmusekater ist es nun Zeit, ins Bett zu gehen. Sie werden liebevoll zugedeckt und schlafen geborgen und zufrieden ein.
Am Morgen heißt es 'Aufgewacht". Den Tierkindern wird beim Aufstehen geholfen, bevor ein lustiger und fröhlicher Tag zum Spielen beginnt.


Unser kleines Mädchen ist gerade 2 Jahre alt geworden. Sie hat einen großen Beschäftigungsdrang, ist sehr wissbegierig und saugt jede Info auf wie ein Schwamm. Beschäftigungsbücher für die Kleinsten haben meist den Effekt, dass sie Kindern auf besonders liebevolle Weise Abläufe unseres Alltags vermitteln. Das Wendebuch "Ins Bett gesteckt und zugedeckt! - Aufgewacht, die Sonne lacht!" trifft hier genau ins Schwarze und gefällt durch ein besonderes Konzept sehr gut.

Genau genommen hat das Pappbilderbuch gleich zwei Besonderheiten: Es ist ein Wendebuch, und die Darsteller, also die Tierkinder, können in und aus dem Buch gepuzzelt werden.
Fünf Tierkinder hatten einen langen und schönen Tag. Nun ist es Zeit ins Bett zu gehen. Am Text orientiert, können die Tierkinder, ähnlich einem Puzzelteil, aus dem illustrierten Bettchen geholt, bzw. hineingelegt, und mit einem Stoffdeckchen zugedeckt werden. Das Deckchen ist fest mit dem Buch verbunden (und stabil verankert, wir haben das ausgiebig getestet), das jeweilige Tierkind aus fester Pappe mit Vorder- und Rückenansicht. Durch eine Aussparung kann es einfach entnommen werden und lässt sich wieder sicher verankert ins Buch zurücksetzen. Haben sich alle Tierkinder schlafen gelegt, kann ein neuer Tag beginnen. Das Buch wird umgedreht, die kleinen Zuhörer erleben die Tierkinder nun beim Aufstehen und Spielen.

Dienstag, 15. November 2016

[Bilderbuch] "Der kleine Bär und das Mondscheinwunder" von Gillian Lobel

© Cover Loewe Verlag
Der kleine Bär kann nicht einschlafen, weil der Mond so hell ins Zimmer scheint. Und weil der kleine Bär sich sicher ist, dass der Mond ihm zulächelt, macht er sich mit Schneehäschen Lilly und Mäuslein Winzigklein auf den Weg, um den Mond zu besuchen. Doch der Weg ist weit und die Winternacht kalt. Sogar der Mond versteckt sich hinter einer Wolke. Hat er die Freunde etwa ganz alleine gelassen?


"Der kleine Bär und das Mondscheinwunder" hatte mich schon beim ersten Blick auf die niedlichen Tierfreunde und das schneeglitzernde Titelbild (ja, wenn es passt, finde ich so etwas ganz fein). Die Geschichte spielt in einem verschneiten Wald bei Nacht, ist damit ein echtes Winterbilderbuch und kommt ganz ohne die Assoziation zu Weihnachten aus. Gleichzeitig ist es aber auch eine schöne Gutenachtgeschichte, die sich das ganze Jahr über zum Vorlesen eignet.

Mittwoch, 30. März 2016

[Bilderbuch] "Tafiti und der geheimnisvolle Kuschelkissendieb" von Julia Boehme

© Cover Loewe Verlag
Es ist Zeit zum Schlafengehen. Tafiti möchte noch schnell sein Kuschelkissen von draußen holen. Doch, oh Schreck, es ist spurlos verschwunden! Zum Glück hilft Freund Pinsel beim Suchen, obwohl es schon dunkel ist und er sich etwas fürchtet. Die lieben Glühwürmchen leuchten den Freunden den Weg. Ob sie den Kuschelkissendieb bald aufspüren können?


Meine Kinder lieben Tafiti, seinen Freund Pinsel und alles, was die beiden in der Savanne erleben. Sie sehnen jedes neue Tafiti-Kinderbuch herbei. Mit "Tafiti und der geheimnisvolle Kuschelkissendieb" ist jetzt das erste Bilderbuch des liebenswerten Erdmännchens erschienen - mit weniger Text, seitenfüllenden Bildern und einer herzlichen Freundschafts- und Gutenachtgeschichte. Damit schließt sich die Lücke zu einer jüngeren Zielgruppe.