Im Wald fällt der erste Schnee. Höchste Zeit für Bruno, zu Mama in die Bärenhöhle zu kommen und Winterschlaf zu halten. Doch ein so langer Schlaf braucht viel Stoff zum Träumen. Deshalb erzählt Mama Bär neun witzige Geschichten: vom Eichhörnchen Ikarus, das endlich einmal aufwärts fliegen will. Vom ängstlichen Hasen, der durch einen Trick von Mama Hase supermutig wird. Von einer modebewussten Pantherin und einem vegetarischen Krokodil.
Bei so vielen herzerwärmenden Geschichten schläft jedes Bärenkind wohlig-friedlich ein. (Text- und Coverrechte: NordSüd Verlag)
Ein Bilderbuch, bzw. ein Kinderbuch, das Hans de Beer illustriert hat, ist ein Muss in unserem Regal. Seine Bilder sind warmherzig, manchmal lustig und insgesamt wunderbar einzigartig. Genau so, wie man sich das bei einem Bilderbuch vorstellt. "Bruno: Kurze Geschichten für lange Nächte" verspricht auf den ersten Blick ein heimeliges Herbst- oder Winterlesen und gleichzeitig eine liebevolle Einschlafbegleitung. Ist dieses Cover nicht allerliebst? Der Gesamteindruck war für uns dann etwas anders, auch das (Vor-)Lesegefühl. Nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt vereinnahmend.
Der Herbst ist da, und wenn man genau hinschaut, dann fallen manchmal auch schon die ersten Schneeflocken. Trotzdem findet der kleine Braunbär Bruno immer etwas zu tun. Selbst als seine Mama ihm sagt, dass es nun Zeit für den Winterschlaf ist. Weil Mama Bär dem kleinen Bruno zum Einschlafen viele Geschichten vorliest, huscht er sofort in sein Bett ... bis er im Frühjahr erwacht und die schönen Geschichten sofort seinen Freunden erzählen will.
