Die Tage sind kurz geworden, die Nächte lang und kalt. Es ist Winterzeit. Und es hat geschneit. Eigentlich halten die kleinen Tiere in ihren Höhlen nun Ruhe, aber die Maus kann nicht ruhig dasitzen. Sie hat zwischen den Schneeflocken große Zacken entdeckt: die Berge. Jetzt kann sie an nichts anderes mehr denken. Sie will dorthin, auf die Gipfel steigen und die Welt von oben sehen. Das Eichhorn schraubt Kufen an den Karren und ihre Reise beginnt ... Dabei treffen sie auf die freundlichen Maulwurfs und einen einsamen Hund. Ob sie am Ende wieder gut in ihrem Zuhause, dem Wald, ankommen und sogar ein Zuhause für den Schlittenhund finden? (Text- und Coverrechte: arsEdition)
Wir sind große Fans der Maus-und-Eichhorn-Geschichten, bzw. des ersten Bilderbuchs dieser beiden netten Protagonisten. Die stimmungsvolle Geschichte und Illustrationen, die schöner und liebevoller nicht sein könnten, machten das Buch zu einem Schatz. "Maus und Eichhorn auf großer Winterreise" war darum ein Muss für unser Kinderbuchregal. Wie erwartet ist das Bilderbuch wunderbar. Eine ebenfalls schön stimmungsvolle, leicht poetische Geschichte über Freundschaft, Mitmenschlichkeit, den Winter und (überraschenderweise) auch ein bisschen über Weihnachten.
Es ist Winter, und es schneit. Alle Tiere haben sich in ihre Höhlen und Schlupfwinkel verkrochen, nur die Maus ist aufgeregt. Denn für sie ist es der erste Winter und sie kann gar nicht aufhören zu staunen wie die Flocken vom Himmel fallen. Und dann hat sie in der Ferne auch noch schneebedeckte Berge entdeckt, die aussehen wie frisch geputzte Backenzähne. Die Maus will dorthin reisen. Kurzerhand baut das Eichhorn einen Schlitten, und die beiden ziehen los. Der Weg ist weit, aber es gibt freundliche Türen, hinter denen sich Maus und Eichhorn ausruhen und wärmen können. Und als sie sich auf dem Rückweg verirren, hilf ihnen ein ausgesetzter Hund, den niemand mehr haben will. Doch auch auf ihn wartet eine freundliche Tür, ein neues Zuhause.


















